Ehemaliger BMW-Manager wegen Bestechlichkeit angeklagt

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat einen ehemaligen BMW-Manager angeklagt, unter anderem geht es um Untreue und Bestechlichkeit.
| AZ/dpa
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Die BMW-Firmenzentrale in München. (Archivbild)
Die BMW-Firmenzentrale in München. (Archivbild) © Peter Kneffel/dpa/Archivbild

München - Die Staatsanwaltschaft München hat einen ehemaligen leitenden BMW-Angestellten wegen Untreue und gewerbsmäßiger Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr angeklagt.

Der 51-Jährige soll von 2007 bis 2015 bei der Auftragsvergabe an Unternehmensberater mehr als 2,4 Millionen Euro Schmiergeld kassiert haben. Der Geschäftsführer einer - mittlerweile insolventen - Beratungsfirma wurde wegen Bestechung und Beihilfe zur Untreue mitangeklagt, teilte das Oberlandesgericht München am Mittwoch mit. Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" darüber berichtet.

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Anklagen wurden bereits im November erhoben

Außerdem wurden drei Angeschuldigte auf Seiten dieser Beratungsgesellschaft wegen Beihilfe angeklagt. Den Schaden für BMW bezifferten die Ermittler mit rund 2,7 Millionen Euro. Alle fünf Angeschuldigten bestreiten die Vorwürfe. "Ein Angeschuldigter befindet sich in der Sache seit Mitte Dezember 2021 in Untersuchungshaft", teilte das OLG ohne nähere Angaben mit. Die Anklagen wurden bereits im November erhoben. Die Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht München muss nun entscheiden, ob sie die Klagen zulässt und einen Prozess eröffnet.

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