Edith von Welser-Ude: Frau von Ex-OB darf nicht auf Nockherberg

Beim Starkbier-Anstich sind die Regeln besonders streng. Aber die Ehefrau des Ex-OBs nimmt's gelassen: "Im Fernsehen sieht man alles sowieso viel besser"
| Irene Kleber, Kimberly Hoppe
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Edith von Welser-Ude und Christian Ude.
dpa Edith von Welser-Ude und Christian Ude.

München - Ob Politik, Show, Kultur oder Wirtschaft – für viele gehört der Starkbieranstich auf dem Nockherberg am nächsten Mittwoch zu den gesellschaftlichen Höhepunkten des Jahres. Doch nur 500 Gäste dürfen dabei sein, die Einlasskarten sind streng limitiert.

Das bekommt heuer auch Edith von Welser-Ude, Ehefrau des ehemaligen Oberbürgermeisters Christian Ude, zu spüren. Sie ist erstmals nicht mehr eingeladen.

Warum?

Der AZ sagt sie: „Ich bin dieses Jahr nicht dabei, weil der ehemalige Oberbürgermeister nur noch ohne seine Ehefrau eingeladen wird.“

Lesen Sie hier: So wird heuer der Nockherberg

Traurig ist sie deswegen aber kaum: „Macht nichts. So sind halt die Regeln.“

Das bestätigt Johannes Rieger vom PR-Team der Paulaner Brauerei, die zuständig für die Gästeliste ist: „Nur bei drei Gästen greift eine Sonderregel und sie dürfen eine Begleitperson mitbringen – der amtierende Ministerpräsident, der amtierende Oberbürgermeister und Bundeskanzlerin Angela Merkel.“ Die hat bereits aus terminlichen Gründen abgesagt.

Edith von Welser-Ude ist auch ohne Einladung beim Nockherberg dabei. Via Fernseher: „Ich war immer richtig gern am Nockherberg. Ich werd's mir jetzt daheim mit einem Glas Weißwein vor dem Fernseher gemütlich machen – Starkbier mag ich ja eh nicht.“

Lesen Sie hier: Christian Springers Plan für den Starkbieranstich

Einen Vorteil zieht sie sogar aus dem Fernbleiben: „Im Fernsehen sieht man sowieso alles viel besser, als schräg vom Sitzplatz aus.“

Ihr Mann nimmt die Einladung trotzdem gerne an: „Ich nehme an, dass ich am Tisch der Ehemaligen in der ersten Reihe sitze, wo auch Edmund Stoiber sitzt. Das Schöne ist, dort kann man ohne die geringste Besorgnis sitzen, dass man etwas abbekommt.“

Bedauert er das Ende seines Doubles Uli Bauer?

„Ich habe das als selbstverständlich vorausgesetzt. Den Dieter Reiter zu spielen – dafür ist er einfach nicht der Typ.“   

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