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E-Scooter in München: Nur ein Gag, der Probleme macht

AZ-Lokalchefin Sophie Anfang über die speziellen Abstellflächen für E-Scooter.
| Sophie Anfang
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E-Scooter sind ein lustiger Gag. Man kann mit ihnen durch die Stadt rauschen – und dabei recht viel Geld in kurzer Zeit verfahren. Denn günstig sind die elektrisch betriebenen Tretroller überhaupt nicht.

Eine sinnvolle Ergänzung im öffentlichen Nahverkehr sind sie nie gewesen und werden es niemals sein. Niemand lässt für einen E-Scooter sein Auto stehen.

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Für einen Gag aber machen die E-Scooter zu viele Probleme. Sie stehen und liegen rum – und zwar dort, wo eh schon wenig Platz ist: auf Fußgängerwegen. Deshalb wäre es sinnvoll, wenn Scooter nicht einfach
überall abgestellt werden könnten. Mit nur wenigen Parkplatzangeboten wird man aber kaum Nutzer zum Umdenken bewegen können. Besser wären - analog zum MVG-Rad - die Anbieter zu verpflichten, feste
Stationen an allen U-Bahnhöfen einzurichten.

Wer seinen Scooter dort abstellt, muss auch einen Nachlass auf seinen Fahrpreis bekommen. Nur so motiviert man die oft jungen Nutzer – und schafft Parkdisziplin.

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