E-Scooter in München? Nur aus der Ferne

AZ-Redakteurin Jasmin Menrad kennt E-Tretroller bereits aus anderen Städten und hat ihre eigene Meinung dazu.
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AZ-Redakteurin Jasmin Menrad hat ihre eigene Meinung zu E-Scootern.
Nicolas Armer/dpa AZ-Redakteurin Jasmin Menrad hat ihre eigene Meinung zu E-Scootern.

Neues schaue ich mir aus der Ferne an, ich muss nicht die Erste sein, die einen E-Rollerunfall baut. In Tel Aviv gleiten die Anzugträger durch die Straßen, überholen auf den Radlwegen und gehören fest zum Stadtbild. In Thessaloniki sah ich einen Mann einen E-Roller von der Promenade ins Meer kicken, was die Gemüter der um ihn Prominierenden nicht erhitzt hat. Ich könnte mir vorstellen, dass der Kickende Radfahrer war.

"Mir reichen schon Schönwetterradler"

Ich bin Radlerin und die Vorstellung, dass Menschen, die sonst nicht auf Radlwegen unterwegs sind (60 Prozent der Lime-User sind nach einer Umfrage seit mindestens einem Monat nicht mehr auf dem Radl gesessen) auf meinen Fahrwegen herumeiern, gefällt mir nicht. Schönwetterradler reichen mir, da braucht's niemanden, der sich an einen E-Scooter, Handzeichen geben und möglichst links fahren gewöhnen muss.

Gefährlicher wird's dann auch auf dem Radweg: Ich habe meinen Helm auf und muss nur Knochenbrüche fürchten. Die E-Rollerfahrer aber werden wahrscheinlich nicht zufällig einen Helm dabei haben, wenn sie für eine Kurzstrecke einen Roller schnappen. Ich schau’s mir aus der Ferne an.

Lesen Sie hier: Rollt bald der E-Scooter durch München?

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