Duschhauben gegen den Schnürlregen

Das „Rössl“ in  Fröttmaning: Eine Aufführung vor – und mit dem Publikum.
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Maximilian Schell erscheint als Kaiser auf der Bühne des Deutschen Theaters in Fröttmaning.
Sigi Müller Maximilian Schell erscheint als Kaiser auf der Bühne des Deutschen Theaters in Fröttmaning.

MÜNCHEN - Wer kennt sie nicht, die unvergesslichen Melodien aus dem „Rössl“? Eine besondere Aufführung der umjubelten Inszenierung des Gärtnerplatztheaters gab’s am Samstagabend im Zelt des Deutschen Theaters in Fröttmaning: Eine sogenannte „Sing Along“-Vorstellung, bei der das Publikum eingeladen war, kräftig mitzusingen.

Dafür wurden rechts und links die Texte an die Seitenwände projiziert. Aber das war noch nicht alles, was sich der neue Intendant Josef E. Köpplinger,, der gemeinsam mit dem Chefdramaturgen Michael Otto, die Moderation des Abends übernahm, hatte einfallen lassen. Für die Besucher gab es lustige Pakete, die allerhand Sachen zum Mitmachen enthielten. Zum Beispiel ein Herz zum Hochhalten für die Liebesszenen, Duschhauben für den Schnürlregen, eine kleine Brotzeit und natürlich ein Österreich-Fähnchen, mit dem Kaiserdarsteller Maximilian Schell euphorisch begrüßt wurde.

„Es war ein riesen Spaß und fantastisch, wie das Publikum und die Mitwirkenden ohne Probe interagiert haben. Die Standing Ovations am Ende haben mich natürlich sehr gefreut“, so Köpplinger nach der Vorstellung. Begeistert zeigten sich auch Susanne Seifert aus München und ihr Freund Jörg Schlagbauer, der aus Köln angereist war. „Ich wurde mit dem Abend überrascht und fand ihn einfach unbeschreiblich“, sagte er. Die nächste „Sing Along“-Vorstellung gibt’s am 30. Dezember.

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