Angst im Zug bei München: Mann droht mit Waffe – Polizei greift zweimal ein

Ein 20-Jähriger hat am Freitag in München gleich zweimal Polizeieinsätze ausgelöst. Er bedrohte Reisende und behauptete, bewaffnet zu sein. 
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Symbolbild: Am Hauptbahnhof kam es am Freitagnachmittag zu einer Bedrohungssituation.
Symbolbild: Am Hauptbahnhof kam es am Freitagnachmittag zu einer Bedrohungssituation. © IMAGO/Frank Hoermann/Sven Simon

Ein 20-jähriger Rumäne hat am Freitagmorgen gegen 7.30 Uhr in einem Regionalzug zwischen Pasing und Althegnenberg eine Bedrohungslage ausgelöst. Nach Angaben der Bundespolizei stieg der Mann in Pasing ein und begann kurz darauf, mehrere Reisende zu belästigen – darunter fünf Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren.

Tatverdächtiger steigt wohl in Pasing zu

Der Tatverdächtige äußerte sich dabei laut Polizei bedrohlich. Er habe unter anderem behauptet, eine Waffe bei sich zu haben und Menschen verletzen zu wollen. Ein Zugbegleiter, der auf die Situation aufmerksam wurde, brachte die betroffenen Jugendlichen umgehend aus dem Umfeld des Mannes in Sicherheit.

Ein zufällig mitreisender Bundespolizist griff daraufhin ein und fixierte den 20-Jährigen aufgrund seines unberechenbaren Verhaltens bis zum Eintreffen weiterer Einsatzkräfte.

Bei der anschließenden Durchsuchung wurde keine Waffe gefunden. Der Mann wurde dennoch vorläufig festgenommen, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch wieder entlassen. Durch den Einsatz kam es bei insgesamt drei Zügen zu Verspätungen von rund 150 Minuten.

Mann bedroht am Hauptbahnhof erneut Reisende

Am Nachmittag fiel derselbe Mann erneut am Münchner Hauptbahnhof auf. Auch dort bedrohte er laut Polizei zwei Reisende und behauptete, eine Waffe mit sich zu führen.

Einsatzkräfte brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn. Eine erneute Durchsuchung blieb ebenfalls ohne Fund gefährlicher Gegenstände. Wie schon zuvor wurde der 20-Jährige vorläufig festgenommen und anschließend wieder entlassen.

Zumindest für den Rest des Tages trat der Mann nicht mehr in Erscheinung. Die Bundespolizei ermittelt nun unter anderem wegen Bedrohung, Störung öffentlicher Betriebe und Belästigung der Allgemeinheit.

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