Drogenfahnder machen Internetplattform dicht

Mehr als 20 000 Kunden bezogen online gefährliche chemische Drogen, so genannte NPS. Jetzt wurde die Plattform dicht gemacht.
| AZ/rah
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Die gefährlichen Drogen wurden unter dem harmlosen Namen "Kräutermischungen" verkauft. (Symbolbild)
Fredrik von Erichsen/dpa Die gefährlichen Drogen wurden unter dem harmlosen Namen "Kräutermischungen" verkauft. (Symbolbild)

Mehr als 20.000 Kunden bezogen online gefährliche chemische Drogen, so genannte NPS. Jetzt wurde die Plattform dicht gemacht.

München - Von München aus steuerte ein 32-Jähriger sein Drogenimperium. Rund 60.000 Euro monatlich verdiente er mit NPS, "neuen psychoaktiven Stoffen". Bis er schließlich von Drogenfahndern des LKA festgenommen und der gesamte Drogenhändlerring zerschlagen wurde. Die zuständige Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und das LKA sorgten jetzt dafür, dass auch die Verkaufsplattformen, über die rund eine Tonne NPS vertrieben wurden, jetzt endgültig abgeschaltet sind.

Hochprofessioneller Onlineshop dicht gemacht

Der Internetshop war hochprofessionell mit Kundencenter und Servicehotline ausgestattet. Bei Beschwerden bekamen Kunden sogar kostenlose Proben zugeschickt. Die hochgefährlichen Designerdrogen wurden unter dem harmlos klingenden Namen "Kräutermischungen" verkauft.

Lesen Sie hier: Die AZ im Drogenlabor - Neue Psycho-Substanz auf dem Markt

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren