Drogen, Alkohol und Raserei mitten in der Stadt: Münchner Polizei fischt Dutzende Fahrer heraus

Großkontrolle auf der Münchner Leopoldstraße: In einer Nacht zieht die Polizei zahlreiche Raser, alkoholisierte und unter Drogen stehende Fahrer aus dem Verkehr. Neben Strafanzeigen hagelt es Verwarnungen, Fahrverbote und Bußgelder wegen Tempoverstößen, Lärm und weiteren Vergehen.
Hüseyin Ince
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Nördlich des Siegestors beginnt die Leopoldstraße, wo die Polizei eine Schwerpunktkontrolle durchführte.
Nördlich des Siegestors beginnt die Leopoldstraße, wo die Polizei eine Schwerpunktkontrolle durchführte. © IMAGO/Christian Schroedter

Die Münchner Polizei hat von Freitag (20. März, 18 Uhr) bis Samstag (2.30 Uhr) Uhr Münchner Autofahrer mit einer Schwerpunktkontrolle auf der Leopoldstraße überrascht. Wieder einmal zeigte sich, dass auf der Strecke viele Autofahrer teils deutlich zu schnell unterwegs sind, gerade wenn es Richtung Abendstunden geht. Aber nicht nur das.

Die Polizeiinspektionen Schwabing, Maxvorstadt und Milbertshofen kontrollierten gemeinsam vorbeifahrende Fahrzeuge. Bei den mobilen Kontrollen wurden drei Strafanzeigen, darunter Trunkenheit im Verkehr und zwei Beleidigungsanzeigen, sowie 27 Ordnungswidrigkeitenanzeigen ausgestellt. 17 Anzeigen wegen unnötigem Lärm, vier Fahrer fuhren über Rot und eine Anzeige ging wegen erheblicher technischer Mängel am Fahrzeug raus.

Drogen, Alkohol, Beleidigungen: Alles dabei

Drei Mal hielt die Polizei Fahrer auf, die ganz offensichtlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss standen. Die Beamten sprachen zudem mehrere Verwarnungen aus und haben weitere drei Mal die Weiterfahrt wegen erhöhter Verkehrsgefahr verhindert.

Bei den stationären Geschwindigkeitsmessungen wurden 65 Fahrer registriert, die zu schnell waren. 18 Anzeigen setzte die Polizei auf, zwölf Mal sprach sie Fahrverbot aus, dazu 47 Verwarnungen. Der schnellste Fahrer an dem Abend war mit 100 km/h unterwegs. Erlaubt waren 50 km/h.

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  • 30 in Bayern vor 3 Minuten / Bewertung:

    Das kann doch gar nicht sein, dass im Münchner Straßenverkehr so viele Vergehen bei einer Kontrolle registiert werden. Schließlich hat und doch der Polizeivizepräsident vor kurzem erst erklärt, dass es nur „etwas weniger Egoismus“ bräuchte und dann wäre schon alles gut.

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  • Sani Bonani vor 9 Minuten / Bewertung:

    Na endlich! Das sollten die jeden Tag dort machen. Die Leopoldstrasse ist doch berühmt für unerlaubte Autorennen mit den AMG und M3/5 und Auspuffklappen.

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  • kartoffelsalat vor 22 Minuten / Bewertung:

    Aber die Radlfahrer!

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