Dritte Startbahn: Gegner durch Prozess nicht überzeugt

Den Startbahngegner zufolge konnte der Bedarf für eine dritte Piste am Flughafen München durch den Prozess nicht erwiesen werden.  
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen

Den Startbahngegner zufolge konnte der Bedarf für eine dritte Piste am Flughafen München durch den Prozess nicht erwiesen werden.

München – Die Gegner der geplanten Flughafenerweiterung in München sehen den Bedarf für die dritte Startbahn durch den zu Ende gehenden Prozess nicht erwiesen.

„Die Eingriffe in die Rechte der Kläger sind daher nicht zu rechtfertigen“, sagte der Anwalt der betroffenen Kommunen am Donnerstag vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) in München.

Er verwies vor allem auf die Lärmbelästigung durch die über Wohngebiete fliegenden Jets. Ebenso wie der Anwalt des Bundes Naturschutz in Bayern (BN) beantragte er, die Baugenehmigung für die 1,2 Milliarden teure Piste aufzuheben.

Das Gericht verhandelt seit März 2013 über eine Reihe von Klagen gegen das Verkehrsprojekt. Die vier Kilometer lange Startbahn würde auf dem zweitgrößten deutschen Airport stündlich bis zu 30 weitere Flugbewegungen ermöglichen. 120 wären es dann auf alle drei Pisten verteilt.

Mit einem Urteil wird im Februar oder März gerechnet.

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren