Drei Monate nach Lawinenunglück: Vermisster Münchner (32) tot im Eis entdeckt

Seit Ostermontag galt der 32-jährige Ingenieur als vermisst. Jetzt ist gewiss: Auch er starb bei dem Lawinenabgang. Am Dienstagmorgen wurde er gefunden. Das berichten italienische Medien.
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Zwei Hundeführer und ein Lawinensuchhund demonstrieren während einer Übung die Suche von Lawinen-Verschütteten (Symbolbild)
Lennart Preiss, dapd Zwei Hundeführer und ein Lawinensuchhund demonstrieren während einer Übung die Suche von Lawinen-Verschütteten (Symbolbild)

Seit Ostermontag galt der 32-jährige Ingenieur als vermisst. Jetzt ist gewiss: Auch er starb bei dem Lawinenabgang. Am Dienstagmorgen wurde er gefunden. 

München - Christoph R. (32) war das vierte Opfer des Lawinenabgangs am Ostermontag an der Vorderen Schöntaufspitze. Während die anderen drei Männer kurz nach dem Unglück tot geborgen wurden, blieb der Münchner Ingenieur trotz aufwendiger Suchaktion verschwunden. Jetzt wurde seine Leiche geborgen - mehr als drei Monate nach dem Unglück.

 

Richtigstellung

 

Die vier Skitourengeher waren am Ostermontag bei ihrer Abfahrt unterhalb der Vorderen Schöntaufspitze im Vinschgau von einer Lawine verschüttet worden. Entgegen einer früheren Version dieses Artikels hatten nicht die Verunglückten die Lawine ausgelöst, sondern andere Tourengeher.

Eine Gruppe war den Verschütteten zu Hilfe gekommen und hatte die Bergwacht alarmiert, die einen Großeinsatz startete. Die drei Verschütteten, die sofort gefunden worden waren, waren bereits tot. Einer von ihnen stammte ebenfalls aus München. Der vermisste Ingenieur blieb trotz tagelanger intensiver Suche verschwunden.

 

 

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