Doppeltes Pech: Schwer verletzter Patient verunglückt auf dem Weg in Münchner Klinik

Ein Rettungswagen mit einem Patienten an Bord ist auf dem Weg ins Krankenhaus mit einem Mini an einer Kreuzung in München-Milbertshofen zusammengestoßen. Die Fahrerin des Kleinwagens soll laut Polizei das Martinshorn und das Blaulicht des Einsatzfahrzeugs nicht bemerkt haben. 
von  Ralph Hub
Ein Rettungsfahrzeug im Einsatz ist in München in einen Unfall verwickelt worden. (Symbolbild)
Ein Rettungsfahrzeug im Einsatz ist in München in einen Unfall verwickelt worden. (Symbolbild) © Jens Büttner

Ein Rettungswagen ist am Dienstagabend in Milbertshofen an einer Kreuzung an der Lerchenauer Straße mit einem Mini zusammengestoßen. Die Besatzung des Sanka war im Einsatz und hatte einen schwer verletzten Patienten an Bord.

Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn

Der 31 Jahre alte Fahrer des Rettungswagens hatte nach Polizeiangaben das Blaulicht und das Martinshorn an dem Mercedes Sprinter eingeschaltet. Der Sanka fuhr auf der Lerchenauer Straße stadteinwärts.
An Bord befand sich ein 17 Jahre alter Patient, der kurz zuvor bei einem anderen Unfall schwer verletzt worden war. Der Rettungswagen war auf dem Weg in eine Klinik.

Mitten auf der Kreuzung kracht es

Zeitgleich fuhr eine 76-Jährige aus München mit ihrem Mini auf der Moosacher Straße in Richtung Frankfurter Ring. Die 76-Jährige fuhr laut Polizei bei Grün in die Kreuzung ein. Offenbar hatte sie das Martinshorn des Sanka überhört.

Zwei weitere Rettungswagen müssen anrücken

Der 17-Jährige wurde bei dem zweiten Unfall nach Polizeiangaben offenbar nicht weiter verletzt. Ein Ersatz-Sanka brachte ihn ins Krankenhaus. Für den Transport der ebenfalls verletzten Mini-Fahrerin wurde ein weiteres Rettungsfahrzeug angefordert. Die Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Rekonstruktion des Unfalls übernommen.

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