Dopingprozess gegen Mark S.: Verhandlung wegen Corona-Fall abgesetzt

Ein Beteiligter des Verfahrens ist mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, teilte das Landgericht München II am Donnerstag mit.
| AZ/dpa
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Der wegen Blutdoping Angeklagte Mark S.(M) steht beim Beginn des Prozess gegen ihn wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Arzneimittel- und Dopinggesetze mit seinen Anwälten Juri Goldstein (links) und Alexander Dann (rechts) zusammen.
Der wegen Blutdoping Angeklagte Mark S.(M) steht beim Beginn des Prozess gegen ihn wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Arzneimittel- und Dopinggesetze mit seinen Anwälten Juri Goldstein (links) und Alexander Dann (rechts) zusammen. © Peter Kneffel/dpa

München - Im Dopingprozess gegen Mark S. und vier Mitangeklagte ist die für diesen Freitag angesetzte Verhandlung wegen eines Corona-Falls abgesetzt worden. 

Wie das Landgericht München II am Donnerstag mitteilte, ist ein Beteiligter des Verfahrens mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Kammer will eine Gefährdung weiterer Personen ausschließen.

Alle Verfahrensbeteiligten seien umgehend informiert worden. Das Verfahren soll am 7. Oktober fortgesetzt werden.

In dem Blutdoping-Prozess hatte der Mediziner Mark S. als Hauptangeklagter ein umfassendes Geständnis abgelegt und über seine Anwälte Manipulationen seit 2012 eingeräumt.

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Die Staatsanwaltschaft München wirft dem 42-Jährigen fast 150 Vergehen vor. Mark S. räumte die meisten Taten ein, widersprach aber auch in gut einem Dutzend der aufgelisteten Fälle.

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