Doping-Arzt und Komplize wollen Freilassung für Weihnachten

Der Mediziner Mark S. und sein Helfer Dirk Q. wollen nach jeweils mehr als eineinhalb Jahren Untersuchungshaft vor den Weihnachtsfeiertagen auf freien Fuß gesetzt werden.
| dpa
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Im Doping-Prozess gegen den Mediziner Mark S. und vier Mitangeklagte soll am 15. Januar ein Urteil fallen.
Im Doping-Prozess gegen den Mediziner Mark S. und vier Mitangeklagte soll am 15. Januar ein Urteil fallen. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild

München - Der Erfurter Arzt und Hauptangeklagte in dem Doping-Prozess in München dürfte dem Vernehmen nach aber kaum Chancen haben, dass der Anregung seiner Anwälte vom Landgericht gefolgt wird. Der Thüringer Bauunternehmer Q. dagegen kann auf den Jahreswechsel in Freiheit hoffen.

Wegen jahrelangen Blutdopings sitzt S. seit seiner Verhaftung am 27. Februar 2019 in Haft. Q. wurde am 18. März 2019 verhaftet. In der Vergangenheit hatte es bereits Proteste der Anwälte wegen der ungewöhnlich langen Dauer der Untersuchungshaft gegeben. Die Staatsanwaltschaft ist bei Mark S. gegen eine Haftentlassung.

Richterin Marion Tischler kündigte am Freitag an, nach dem Abschluss der Beweisaufnahme in der nächsten Woche über die Haftsituation der zwei Angeklagten zu entscheiden. Die Anwälte argumentierten, dass die Verdunklungsgefahr inzwischen nur noch minimal sei. Zudem deutet sich bei dem Komplizen ein Urteil mit einer Haftstrafe von zweieinhalb bis drei Jahren an - er hat also rund zwei Drittel bereits verbüßt.

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