Donnersbergerbrücke: Betrunkener (17) greift nach Polizeiwaffe

Am Samstagabend ist es an der S-Bahnstation Donnersbergerbrücke zu Streitereien zwischen mehreren Personen gekommen. Hinzugerufene Bundespolizisten wurden dabei von einem betrunkenen Jugendlichen (17) angegriffen und verletzt.
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Der Vorfall ereignete sich an der Donnersbergerbrücke. (Archivbild)
Thomas Gautier Der Vorfall ereignete sich an der Donnersbergerbrücke. (Archivbild)

München - Am Samstagabend, gegen 23 Uhr, sind Beamte der Bundespolizei zu einem Einsatz an der Donnersbergerbrücke gerufen worden. Mehrere Personen waren offenbar in eine Auseinandersetzung verwickelt. Wie die Polizei mitteilt, soll ein 17-Jähriger mehrere Personen angepöbelt haben und dann mit zwei Brüdern (19 und 20) in Streit geraten sein.

Der betrunkene Jugendliche (1,92 Promille) wurde am Bahnsteig von den Polizisten in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg zum Dienstfahrzeug leistete der 17-Jährige, trotz Fesseln an Händen und Füßen, starken Widerstand.

Teenager greift nach Dienstwaffe eines Polizisten

Mit Tritten, Schlägen und Bissen verletzte er dabei mehrere Beamte leicht. Der Jugendliche versuchte sogar, die Dienstwaffe eines Polizisten zu greifen. Durch den Sicherungsmechanismus des Holsters konnte er allerdings nicht an die Waffe gelangen. Auch bei seiner Unterbringung in der Wache ließ sich der aggressive Junge der Polizei zufolge nicht beruhigen.

Gegen den betrunkenen 17-Jährigen wird wegen Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung ermittelt. Bei einer Durchsuchung auf der Wache entdeckten die Polizisten noch ein Päckchen mit vier Gramm Cannabis, was ebenfalls zur Anzeige gebracht wurde. Gegen 3.15 Uhr konnte der Jugendliche die Polizeiwache wieder verlassen.

Bei einem Einsatz im Juni 2017 im S-Bahnhof Unterföhring entriss ein Mann einem Polizisten bei einer Rangelei die Dienstwaffe. Er schoss um sich und traf eine Polizistin in den Kopf. Der Täter kam nach dem Prozess dauerhaft in die Psychiatrie.

Lesen Sie auch: Vergiftete Getränke - Tatverdächtige in der Psychiatrie

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