Döner-Flat: Kuriose Aktion mit traurigem Hintergrund

Nach sieben Jahren muss Mams Döner aus dem Gebäude aus der Zielstattstraße raus. Wo es weitergeht, steht noch in den Sternen. Nun haben sich die Betreiberin und Unterstützer etwas einfallen lassen, um den Laden zu retten.
| Vanessa Fonth
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Wollen in Sendling bleiben: Die Inhaberin und Betreiberin von Mam's Döner Silvia Bebe (36), mit ihrem Mann Ramadan Sait (42)
Daniel von Loeper Wollen in Sendling bleiben: Die Inhaberin und Betreiberin von Mam's Döner Silvia Bebe (36), mit ihrem Mann Ramadan Sait (42)

Nach sieben Jahren muss Mam's Döner aus dem Gebäude aus der Zielstattstraße raus. Wo es weitergeht, steht noch in den Sternen. Nun haben sich die Betreiberin und Unterstützer etwas einfallen lassen, um den Laden zu retten.

München - In Sendling tobt ein erbitterter Kampf um das Überleben eines Dönerladens: Mam's Döner muss nach sieben Jahren aus dem kleinen Geschäft in der Zielstattstraße 10 raus. Nächstes Jahr soll der ganze Gewerbekomplex abgerissen werden, in dem auch Supermärkte und Kleidungsgeschäfte beheimatet sind. Die Bauzeit für das neue Gebäude liegt bei circa zwei Jahren. Zu lange für einen Dönerladen, der von seinen Stammkunden, wie dem Werbeagentur auf der anderen Straßenseite, lebt.

Die haben sich nun mit der Betreiberin Silvia Bebe (36) zusammentan und eine Aktion zur Rettung des Ladens ins Leben gerufen: Sie hoffen auf die Hilfe der Münchner bei der Suche nach einem neuen - erschwinglichen - Geschäft für Mam's. Die stolze Belohnung: Eine lebenslange Dönerflatrate. Wenn das kein Anreiz ist!

Wollen in Sendling bleiben: Die Inhaberin und Betreiberin von Mam's Döner Silvia Bebe (36), mit ihrem Mann Ramadan Sait (42)
Wollen in Sendling bleiben: Die Inhaberin und Betreiberin von Mam's Döner Silvia Bebe (36), mit ihrem Mann Ramadan Sait (42) © Daniel von Loeper

Neue Ladenfläche dringend gesucht

Silvia Bebe würde mit ihrem Geschäft gerne in Sendling bleiben: "Hier haben wir angefangen, woanders müssten wir von Null anfangen", sagt sie. Der neue Laden sollte zwischen 30 und 60 Quadratmeter groß sein. Gerne auch mit Sitzgelegenheiten. Mit der Ladengröße würde natürlich auch das Sortiment wachsen, verspricht die Inhaberin. 

Die Stammkunden erfuhren in ihrer Mittagspause von dem drohenden Aus des Ladens. "Das fanden wir so schade", so Morelli. Was die Fans und Nachbarn an ihrem Imbiss besonders schätzen: Der Döner liegt nach der Mittagspause nicht im Magen und es gibt business-freundliche Saucen ohne Knoblauch. 

Unter der E-Mail-Adresse rettetmams@gmx.de sammeln die Helfer Angebote und leiten sie an Silvia Bebe weiter. Inzwischen seien bereits 15 Angebote eingegangen, bestätigt einer der Helfer, Vincent Morelli, gegenüber AZ. Doch  das richtige Angebot sei leider noch nicht dabei gewesen, so Bebe.

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