Diese neue Regeln gelten in München für den Kita-Start

Am kommenden Dienstag startet das neue Kita-Jahr – und damit gelten neue Corona-Regeln in den Münchner Kindestagesstätten.
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Am 1. September startet das Kita-Jahr in München. Heuer mit einem Corona-Plan. (Symbolbild)
Peter Kneffel/dpa Am 1. September startet das Kita-Jahr in München. Heuer mit einem Corona-Plan. (Symbolbild)

München - Am 1. September ist es soweit: Das neue Kita-Jahr beginnt – angesichts der Corona-Lage unter besonderen Umständen. Dafür hat die Stadt München besondere Vorkehrungen getroffen.

Wie das städtische Referat für Gesundheit und Umwelt mitteilt, wurde ein Drei-Stufen-Plan für die Münchner Kitas entwickelt. Die 1. Stufe sieht einen normalen Betrieb der Kitas vor, wenn der Wert der Corona-Neuinfektionen unterhalb des Signalwertes von 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner liegt (Inzidenz-Wert). Die üblichen Schutz- und Hygienekonzepte werden unbenommen beachtet.

Inzidenzwert wird Gradmesser für Münchner-Kitas

Stufe 2 tritt bei einer Überschreitung des Werts 35 der sogenannten "7-Tage-Inzidenz" ein. Dann müssen die Kita-Kinder in festen Gruppen zusammenbleiben, "sodass eventuelle Infektionswege gut nachvollziehbar sind", so die Stadt. Zudem dürfen sich Kinder nicht wie im Regelbetrieb frei im Haus bewegen. Die Zahl der betreuten Kinder wird aber nicht reduziert.

Diese Stufe gilt aktuell (ab 28.08) auch in München, mehr dazu hier.

Bei Inzidenz von über 50 Notbetreuung

Bei einer Inzidenzrate von über 50 tritt Stufe 3 des Plans ein. Aus Gründen des Infektionsschutzes findet dann nur noch eine Notbetreuung für "definierte Zielgruppen wie Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen, Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden, Kinder mit Behinderung und Kinder mit besonderem Schutzbedürfnis" statt, so der Plan der Stadt.

In diesem Fall können dann noch Gruppen von maximal zehn Kindern betreut werden.

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