Die Welle funktioniert! Am Eisbach wird wieder gesurft

Seit Monaten ist es ein stetiges Auf und Ab mit der Eisbachwelle. Mal funktioniert sie, mal nicht und verboten ist das Surfen sowieso – worüber gestritten wird. Am Feiertag war auf einmal alles wie früher...
von  Irene Kleber, Myriam Siegert
Am Eisbach gibt's wieder was zu schauen.
Am Eisbach gibt's wieder was zu schauen. © iko

Bestes Wetter und die Welle steht auch – und das offenbar ganz ohne Hilfsmittel. Am Eisbach wird wieder gesurft, und das schon seit einigen Tagen, wie man vor Ort erfahren kann.

Verboten ist das offiziell noch immer, vielleicht wurden deshalb alte Wahlplakate, auf denen etwa Alt-OB Dieter Reiter zum Dreikönigstreffen lädt, über die Verbotstafel vor Ort gehängt.

Alte Wahlplakate, die offenbar noch verfügbar waren, wurden über die Tafel mit dem Hinweis aufs Surf-Verbot gehängt.
Alte Wahlplakate, die offenbar noch verfügbar waren, wurden über die Tafel mit dem Hinweis aufs Surf-Verbot gehängt. © iko

Erlaubt oder nicht, die Zuschauer, die etwa am Freitag der Feiertagsspaziergang hier vorbeiführte, freut’s sicherlich.

Seitdem die Bachauskehr im vergangenen Oktober die Welle im wahrsten Sinne platt gemacht hatte, haben Surfer immer wieder versucht, sie wieder aufzustellen – etwa durch verschiedene Einbauten.

Am Feiertag gab's wieder Surf-Spaß am Eisbach zu beobachten.
Am Feiertag gab's wieder Surf-Spaß am Eisbach zu beobachten. © iko

Darunter auch Robert Meier-Staude, Strömungsexperte der Hochschule München (HM) mit seinem Team. Erst vor gut zwei Wochen war ihnen ein solcher Versuch geglückt (AZ berichtete).

Die Welle baute sich nicht nur über die ganze Flussbreite hoch auf, sie war auch wild genug für schönes Flusssurfen. Um die 20 Wellenreiter haben für diesen Versuchstag eine Genehmigung erhalten, auf eigene Gefahr die Welle zu testen.

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