Die schönsten deutschen Freibäder: So schneidet München ab

Die Temperaturen klettern, die Sommerferien rücken näher, und die Menschen zieht es wieder vermehrt ins Freibad. Fit Reisen hat die besten deutschen Freibäder ermittelt. Wie schneiden die Münchner Badeoasen dabei ab?
Welche Münchner Freibäder begeistern ihre Gäste am meisten?
Für die dritte Auflage des Rankings wertete der Gesundheits- und Wellnessreiseveranstalter über 226.000 Google-Bewertungen von 256 Freibädern aus. Gleich zwei Münchner Freibäder landeten dabei unter den Top Ten.
Das Naturbad Maria Einsiedel in Thalkirchen verbesserte sich gegenüber der Vorjahrestabelle vom vierten auf den dritten Rang – mit 4,6 Sternen und beeindruckenden 1298 Rezensionen. Das Wasser im Schwimmerbecken, im Nichtschwimmerbereich und im Kinderplanschbecken halten Mikroorganismen auf natürliche Weise sauber, ganz ohne Chlor.
Die Plätze drei, zehn und 16 gehen an München
Absolutes Highlight – und laut Google-Rezensionen ein Segen an heißen Sommertagen – sei der Mühlbach, der sich quer durch die 2750 Quadratmeter große Anlage ziehe. Zudem kommen der gemischte sowie der Damen-FKK-Bereich sehr gut an, locken Sportflächen, großzügige Liegewiesen und ein Biergarten. Zudem liege das Freibad in der grünen Lunge der Stadt, eingebettet in weitläufige Parks und Auen entlang der Isar.

Auf Platz zehn landete mit dem Schyrenbad das älteste Münchner Freibad. Die in Untergiesing gelegene Anlage verbucht 4,5 Sterne bei 1191 Rezensionen. Sie wurde bereits 1847 eröffnet und liegt eingebettet in ein parkähnliches Gelände in Untergiesing, nur wenige Schritte vom Isarufer und vom Rosengarten entfernt. Hinter der historischen Kulisse verbirgt sich eine moderne Beckenlandschaft. Zunächst als reines Männerbad konzipiert, zieht es heute Familien, Frühschwimmer und Stammgäste an. Rang 16 springt für das Münchner Prinzregentenbad (4,5 Sterne/467 Rezensionen) heraus.

Schönste Freibäder in Deutschland: Das sind die Sieger
Als Sieger des Rankings darf sich das Zschonergrundbad im sächsischen Dresden feiern lassen. Das knapp hundert Jahre alte Freibad landet mit 4,7 Sternen bei 504 Rezensionen zum dritten Mal in Folge auf dem Spitzenplatz. Das denkmalgeschützte Naturbad, auf dessen Gelände teils Gebäude aus dem Jahr 1836 stehen, verbinde den klassischen Badespaß mit Kultur, heißt es. Im Angebot sind unter anderem Kräuter-Rundgänge, Osterfeuer und Lyriklesungen. Das Naturbad setzt auf biologische Selbstreinigung, bei der Pflanzen und Mikroorganismen das Wasser klar halten.
Wie im Vorjahr belegt das Freibad Schröttinghausen im nordrhein-westfälischen Bielefeld den zweiten Platz mit 4,7 Sternen aus 225 Bewertungen. Es ist klein, grün und familär: Das von einem Förderverein getragene Bad liegt am Ortsrand und gilt als Geheimtipp abseits des Trubels.
Zwei niedersächsische Nachbarn teilen sich den ersten Platz im Ranking der besten Freibad-Städte: Wolfsburg und Braunschweig kommen mit jeweils drei Bädern auf einen Schnitt von 4,47 Sternen. Die erste Millionenstadt taucht hier erst auf Rang sieben auf, wo München mit acht Bädern einen Schnitt von 4,34 Sternen erreicht. "Wer die besten Freibäder sucht, wird demnach eher in mittelgroßen Städten fündig als in den großen Metropolen", teilt Fit Reisen dazu mit. Hier geht zum vollständigen Ranking.
Für das Freibad-Ranking hat Fit Reisen über 226.000 Google-Bewertungen von 256 Freibädern in den 78 berücksichtigten deutschen Großstädten ausgewertet. Datenquelle war Google Maps, Stichtag der Erhebung war der 28. Mai 2026. Berücksichtigt wurden ausschließlich befestigte Freibäder mit klar erkennbarer baulicher Infrastruktur wie Becken, Umkleiden und sanitären Einrichtungen sowie Kombibäder mit substanziell ausgebautem Freibadbereich. Nicht einbezogen wurden Strandbäder, Naturgewässer ohne feste Ausstattung, reine Vereinsanlagen, kleine Planschbereiche sowie dauerhaft geschlossene Anlagen. Grundlage waren nur Bäder mit mindestens 100 Rezensionen.