Von rot auf grün: Deshalb wechselt die AZ die Farbe

Nur zur Erinnerung: Dass wir uns bei der Abendzeitung dazu entschlossen haben, zweimal im Jahr eine Nachhaltigkeitsausgabe mit Themen rund um Umwelt- und Klimaschutz zu erstellen, liegt schon vier Jahre zurück.
Diese AZ-Sonderausgaben sind seit ihrer Erfindung grün – sie waren es also schon, weit bevor die Münchner Stadtbevölkerung am 22. März an der Wahlurne entschieden hat, dass sie in Dominik Krause einen grünen Oberbürgermeister (und eine grüne Mehrheit im Stadtrat) haben möchte. Und an diesem Wochenende ist die Abendzeitung – ob gedruckt oder digital – wieder grün.
In unseren Nachhaltigkeitsausgaben geht es übrigens nicht um Politik. Sondern darum, unseren Leserinnen und Lesern zu zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, im Alltag, im Job, beim Bauen, Einkaufen und Ausgehen etwas bewusster darauf zu achten, Energie, Rohstoffe und am besten auch noch Geld zu sparen.
Dazu liefert unsere Redaktion gut recherchierte Beispiele aus München und der Region. An diesem Wochenende schildern wir etwa, wie eine Münchner Brauerei durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz Wasser spart, wie die Allianz Arena sich zu einem energieautarken Fußball-Tempel wandelt, wie weit der Bayerische Landtag auf seinem Weg zur Klimaneutralität wirklich schon ist – oder wie das beliebte Gärtnerplatztheater neuerdings Sonnenenergie nutzt.
Das ist zeitgemäßer Journalismus und Aufklärung ohne erhobenen Zeigefinger. Und eben – trotz oder wegen der grünen Farbe – keine Parteinahme. Im besten Fall liefert die grüne AZ der neuen Stadtregierung und ihrem OB Denkanstöße für nachhaltige Politik. Die haben sich die Menschen in München bei der Wahl ja ganz offenbar gewünscht.
Gefällt Ihnen die grüne AZ, haben Sie Ideen und Vorschläge für weitere nachhaltige Themen und Geschichten aus und um München? Dann schreiben Sie uns gern an:
leserforum@abendzeitung.de