Die besten Ausflugstipps für die Weihnachtsfeiertage 2019

Was tun, wenn einen an Weihnachten die Unternehmungslust packt? Die AZ hat ein paar Ideen für spontane Ausflüge gesammelt.
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Im Biergarten des Augustinerkellers gleitet der Stock dahin.
F.: Loeper 4 Im Biergarten des Augustinerkellers gleitet der Stock dahin.
Das Kloster Andechs im Sonnenuntergang.
Sven Hoppe/dpa 4 Das Kloster Andechs im Sonnenuntergang.
Die Ost-West-Friedenskirche.
imago/Reinhard Kurzendörfer 4 Die Ost-West-Friedenskirche.
Ihm hier geht’s sauguad
dpa 4 Ihm hier geht’s sauguad

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, mit der Brückentag dann noch das Wochenende: Die Weihnachtsfeiertage sind auch heuer lang. Natürlich kocht man erst einmal, schmückt den Christbaum, singt gemeinsam Weihnachtslieder, beschenkt sich und trinkt ein Gläschen dazu. Aber sonst? Den ganzen Tag zusammenzusitzen, das kann besinnlich sein – aber manchmal, und vielleicht vor allem, wenn die Feierlichkeiten über mehrere Tage gehen, fällt einem doch die Decke auf den Kopf.

Die AZ hat für Sie Tipps zusammengestellt, die Sie an den Weihnachtsfeiertagen für spontane Unternehmungen nutzen können. Wir haben Vorschläge für draußen und drinnen gesammelt – oben auf dem Bild sehen Sie schon den ersten: Wie wäre es mit einer Tour durch Schloss Nymphenburg? Es hat am 26. Dezember von 10-16 Uhr geöffnet.

Immer geöffnet hat der Schlosspark Nymphenburg (6-18 Uhr). Besonders hübsch ist es im Kronprinzengarten nordöstlich der Amalienburg. Hier gibt es eine nette Gartenanlage und einen zweigeschossigen Holzbau aus dem Jahr 1799. Genießen Sie die freie Zeit!

Eisstockschießen geht auch ohne Eis

Am echten Eis hapert’s noch ein bisserl – zum Glück gibt es Ersatz, der nicht ganz so schön glitzert, aber zumindest fürs Eisstockschießen gut genug ist:

Im Augustinerkeller (Arnulfstr. 52) zum Beispiel gibt’s Bahnen für 24 Euro pro Stunde, der Stock 4 Euro Leihgebühr. (Reservierungen unter Tel.: 089/59 43 93), im Biergarten des (Nymphenburger Str. 2) drei für 7,50 Euro pro Person und Stunde (Tel.: 089/54 72 66 90).

Im Biergarten des Augustinerkellers gleitet der Stock dahin.
Im Biergarten des Augustinerkellers gleitet der Stock dahin. © F.: Loeper

Das Bamberger Haus (Brunnerstr. 2) vermietet auch eine Bahn, in Paketen ab 13,50 Euro pro Person und Stunde. (Tel.: 089/ 322 12 82 13 oder mh@zumferdinand.de). Direkt am Chinesischen Turm gibt’s Bahnen (Tel.: 089/ 38 38 73 60) oder im Winterbiergarten des Park Cafés (Tel.: 089/ 51 61 79 822).

Außerdem gibt es viele öffentliche Bahnen wie die im Bayernpark (Angererstr. 19), im Hypopark (Elsässer Str. 16) oder am Gollierplatz.

Tiere und Alpenpanorama in einem Rutsch

Wer Lust hat, ein bisschen rauszufahren, kann sich auf den Weg in Richtung Rosenheim machen.

Der Bergtierpark in Blindham hat das ganze Jahr geöffnet. Hier kann man nicht nur Tiere von Nahem, sondern auch die Brecherspitze und den Wendelstein in der Ferne sehen. Wer lieber drinnnen ist: Im Spielstadl können Kinder in einem restaurierten Bauernhof über Hinternisse klettern oder in einem Sandkasten und mit Bällen spielen.

täglich 10-18 Uhr, 7,50 Euro, Kinder 6,50 Euro

Eisenbahn und Fotografie in der Kunsthalle

Für alle Fans von Eisenbahnen und Fotografie gibt es im Kunstfoyer der Versicherungskammer aktuell die Ausstellung "O. Winston Link. Retrospektive." 120 Fotografien zeigen Amerikas letzte Dampfzüge der Norfolk & Western Railway in Aktion in den 1950er Jahren. Die N&W war die letzte der großen Bahngesellschaften in den USA, die immer noch erfolgreich mit ihren eigenen Lokwerken und Kohleminen auf die Dampflok setzte, während alle anderen bereits "verdieselt" waren. Und auch für Virginia endete dann 1960 das Zeitalter der "Dampfrösser".

Die Ausstellung ist gleichzeitig ein faszinierendes Zeugnis der USA in den 1950er Jahren.

Bis 26. Januar im Kunstfoyer der Versicherungskammer, Maximilianstr. 53, täglich außer 24./25. & 31. Dezember von 9-19 Uhr, Eintritt frei

Wanderung nach Andechs

Gemütliche eineinhalb Stunden kann man von Herrsching nach Andechs wandern. Die Anreise geht bequem mit der S-Bahn. An der Kreuzung Steindlgasse/Andechserstraße befinden sich zwei Schilder. Folgen Sie einfach dem Schild mit der Aufschrift "Nach Andechs über das Kiental".

Das Kloster Andechs im Sonnenuntergang.
Das Kloster Andechs im Sonnenuntergang. © Sven Hoppe/dpa

Der Weg führt durch eine schöne Waldlandschaft und hat nur eine geringe Steigung.

In Andechs können Sie das Kloster besichtigen, es hat am Vormittag des 24. Dezember und an den beiden Weihnachtsfeiertagen von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Das Bräustüberl ist geschlossen, deshalb sollte man sich für die Wanderung eine kleine Brotzeit und etwas zu trinken mitnehmen. Und natürlich warme Sachen.

Farbtupfer im Winter

Man kann sie jedes Jahr sehen, doch sie sind jedes Mal wieder aufs Neue faszinierend und wunderschön: die vielen Schmetterlinge, die einmal im Jahr durch den Botanischen Garten flattern.

Die Exoten fliegen seit dem 20. Dezember durch das Wasserpflanzenhaus und das Haus 4 der Schaugewächshäuser herum. Besonderes Highlight: Der Bananenfalter darf sich im Ausstellungshaus vermehren. Der komplette Lebenszyklus, das Wunder der Metamorphose, ist in der Ausstellung live mitzuerleben.

Noch ein Vorteil der Ausstellung "Tropische Schmetterlinge": In den Gewächshäusern ist es schön warm. Das ist ja auch nicht schlecht im Winter!

Menzinger Straße 65, der Botanische Garten ist täglich geöffnet von 9 bis 16 Uhr, außer am 24. und am 31. Dezember, Eintritt 6,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro.

Ein Ort der Ruhe im Olympiapark

Das kleine Kirchlein erinnert immer noch an ihn: Timofej Wassiljewitsch Prochorow, den die Münchner nur Väterchen Timofej nannten. Nach einer Marienvision kam der Russe über Wien nach München, baute mit seiner Frau Natascha aus Schutt die kleine Kapelle am Oberwiesenfeld. 2004 starb Väterchen Timofej, seine Ost-West-Friedenskirche ist geblieben

Die Ost-West-Friedenskirche.
Die Ost-West-Friedenskirche. © imago/Reinhard Kurzendörfer

Wenn man etwas zur Ruhe kommen möchte, empfiehlt sich ein Spaziergang hierhin (Spiridon-Louis Ring 100 im Olympiapark). Starten Sie am Petuelring und laufen sie am Nymphenburg-Biedersteiner-Kanal entlang in den Park, dann am Olympiasee entlang.

Auf Höhe des Olympiastadions biegen Sie links ab, gehen schräg über das Sommer-Tollwood-Gelände bis zum Kirchlein.

Ab in den Wald

Die Sauschütt im Ebersberger Forst bietet tolle Möglichkeiten zum Spazierengehen, Tiere schauen und ausspannen.

Ihm hier geht’s sauguad
Ihm hier geht’s sauguad © dpa

 

Auf dem Walderlebnispfad lernt man sogar noch etwas. Wer mag, kann danach in der Waldgaststätte einkehren, sie hat geöffnet (10 bis 22 Uhr, Sauschütt 1, Hohenlinden, am besten vorher reservieren Tel.: 08124-44 64 78).

Auf den Schliersee blicken

Was für eine Aussicht! Unten der See, drum herum die Berge. Hier lässt es sich aushalten. Auf der Schliersbergalm ist das ganze Jahr über Betrieb.

Auch ohne Auto kann man diesen Tagesausflug leicht machen, man fährt einfach mit der BOB nach Schliersee. Von dort sind es zehn Minuten bis zur Seilbahn. Hier kann man fahren oder eine gute Stunde aufsteigen – es kann ja sein, dass dem ein oder anderen das Weihnachtsmenü noch im Magen liegt. Der Weg führt über Forststraßen hinauf, ist also gut machbar.

Dekan Maier Weg 10, Schliersee, Berg- und Talfahrt: 8 Euro, erm. 6 Euro, Einzelfahrt: 5 Euro, erm. 4 Euro. Sie fährt viertelstündlich von 8.30 Uhr bis 22 Uhr. Die Bergalm hat das ganze Jahr geöffnet.

Lesen Sie hier: Weihnachten frei? Von wegen! Sie arbeiten, wir feiern

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