Die Ausgehtipps für den 5. April

Kaizers Orchestra, ein Münchner Jazz-Boss und eine schwedische Krimibegegnung. Lesen Sie hier die Ausgehtipps der AZ.
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Muffatwerk

Ungewöhnlicher Norden: Kaizers Orchestra

Fast alles ist eine Frage des Blickwinkels: „In Norwegen sind wir dafür berühmt, dass wir so englisch klingen“, erzählte uns Janove Ottensen vor einiger Zeit. Für den Rest der Welt allerdings ist das norwegische Kaizers Orchestra immer noch vor allem für seinen ganz ungewöhnlichen Sound berühmt. Der ist ein Irgendwas zwischen Balkan-Sound, schrappeligem Garagenrock und Pop. „Violeta Violeta Vol. 1“ heißt das aktuelle Album, dessen Grundklang auch diesmal die feuerheiße <QA0>
Kaizers-Show verspricht.


Muffathalle, Zellstraße 4,
Beginn: 20.30 Uhr, Eintritt: 26,50 Euro,
Infos unter www.muffathalle.de

 

Und jetzt auf Deutsch: Pat Appleton

Nee, das ist nicht einfach ein De-Phazz-Ableger. Pat Appleton ist Sängerin der Heidelberger Formation. Im Gegensatz zu ihrem Solo-Debüt hat sie jetzt für ihr neues Album „Mittendrin“ entschieden, auf Deutsch zu singen. Tut gut. Zusammen mit Produzent Tobias Bublat ist ihr eine Platte gelungen, die sich mal schick und funky gibt, wie in „Weißmehl“, mal als zurückgenommene Nummer anfängt wie „Männer ohne Pferd“ um sich dann aufzubauen zu einem hymnischen Indierocksong, wie ihn sonst nur Selig schaffen.

Night Club (Bayerischer Hof), Promenadeplatz 2-6,
Beginn: 21 Uhr, Eintritt: 25 Euro,
Karten unter Tel.: 21 20 920

 

Als Schönberg Kandinsky traf

Klarinette, Bassklarinette, Mandoline, Geige, Gitarre, Bratsche, Violoncello und eine tiefe Männerstimme – was klingt, wie die Besetzung für ein Weltmusikprojekt, ist das Instrumentarium von Arnold Schönbergs Serenade op. 24. Schönberg ist in der Version des Orchesters Jakobsplatz in einer Phase der Neuausrichtung zu hören, mit der die Zwölf-Ton-Musik in sein Werk kam. Zur Einführung: ein Vortrag von Dirigent Daniel Grossmann und Annegret Horberg, die den Einfluss von Kandinsky auf Schönbergs Werk erläutern.

Villa Stuck, Prinzregentenstraße 60,
Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 8, erm. 6 Euro,
Karten unter Tel.: 54 81 81 81


Håkan Nesser

Håkan Nesser bringt seine Übersetzerin Christel Hildebrandt und die Nordistin Christina Thunstedt mit. Gemeinsam geht es auf Schwedisch und Deutsch in die Welt seiner Krimis.

Black Box (Gasteig), Rosenheimer Straße 5,
19.30 Uhr, 6 Euro, Tel.: 480 06 62 20

 

Der Jazzboss - Siggi Loch

Höchst lebendige Münchner Musikgeschichte mit internationaler Ausstrahlung kann man heute in der Buchhandlung Lentner erleben. Siggi Loch liest aus seiner Autobiografie „Plattenboss aus Leidenschaft“. Ursprünglich war Loch einmal Europapräsident von Warner. Mit 52 allerdings entschied er sich, das Risiko zu wagen. Und gründete ACT: ein Label, das mittlerweile zu einem Flagschiff des Jazz gewachsen ist und allen Zweiflern zeigt, wie man mit ungewöhnlichen Sounds gegen die Plattenkrise anmusiziert.


Buchhandlung Lentner, Marienplatz 8,
Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 8 Euro,
Infos unter www.buchlentner.de

 

Django Asül

Das Programm gibt es mittlerweile auch auf CD und DVD. Diese Woche aber kann man sich im Lustspielhaus livehaftig von Django Asül vorführen lassen, was er an unserer Gesellschaft so „Fragil“ findet.

Lustspielhaus, Occamstraße 8,
bis Sa, 20.30 Uhr, 22 Euro,
Karten unter Tel.: 34 49 74

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