Die Ausgehtipps für den 18. Mai

Ein Doktor erklärt die Liebe, italienische Woche im Night Club und ein volksnaher Kabrettist. Lesen Sie hier die Ausgehtipps der AZ.
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Neckisch am Strand liegen und verschmitzt durch einen Rettungsring gucken: Eckart von Hirschhausen weiß, was er tut.
Veranstalter Neckisch am Strand liegen und verschmitzt durch einen Rettungsring gucken: Eckart von Hirschhausen weiß, was er tut.

Eckart von Hirschhausens Liebestheorien

Wir können uns noch an Zeiten erinnern, da lag die Verbindung zwischen Arztbesuch und Comedy noch nicht so nahe. Heute gibt es Dr. Eckart von Hirschhausen. Der Mann schreibt Buch um Buch, turnt über die Bühnen der Nation und hat eine so beängstigende Medienpräsenz, dass man sich um seine höchstpersönliche Gesundheit Sorgen macht. Heute Abend hilft er seinem Publikum erst mal einen Schritt weiter: „Liebesbeweise“ heißt seine Show, die sich wissenschaftlich fundiert komisch der Welt der Hormone annimmt.

Circus Krone, Marsstraße 43,
Beg.: 20 Uhr, Eintritt: 34 bis 42 Euro, zzgl. Geb.,
Karten unter Tel.: 54 81 81 81

 

Die Ästhetik des Kleinen

Wer lacht hier über Bonsaibegeisterte? Den Freunden der kleinen Bäume Kleingärtnerei zu unterstellen, ist falsch. Natürlich kann sich heute jeder Möchtegern einen Baumwinzling zulegen, aber zwischen klein und klein, macht immer noch die Ästhetik den Unterschied. Und was hier durchgeht, das regelt der japanische, meditative Perfektionsdrang. 60 der schönsten Exemplare Deutschlands kann man ab heute im Botanischen Garten erleben. Und darunter sind nicht nur asiatische, sondern auch heimische Baumarten.

Botanischer Garten (Winterhalle), Eingang Menzinger Straße 65,
bis 29. Mai, 9 bis 18.30 Uhr, Eintritt: 5, erm. 3 Euro

 

Filomena Campus im Night Club

Tag zwei dieser italienischen Woche im Night Club. Heute gibt es den wahrscheinlich intellektuellen Höhepunkt der Reihe zu bewundern: Filomena Campus. Die Dame ist nämlich nicht nur Sängerin und stellt ihr aktuelles Album „Jester of Jazz“ vor, sondern auch Theaterregisseurin und Universitätsdozentin. Aber keine Angst: Wenn Filomena auf die Bühne steigt, wird das kein Oberseminar über neue Ansätze der Jazzforschung, sondern ein eine sinnlich swingende Performance.

Night Club (Bayerischer Hof), Promenadeplatz 2-6,
Beginn: 21 Uhr, Eintritt: 27 Euro,
Karten unter Tel.: 21 20 920

 

Tausenschön

Salzburger Stier, Deutscher Kleinkunstpreis, Deutscher Kabarettpreis – soviel vorweg. Aber Nessi Tausendschön ist ja eigentlich nicht auf der Welt, um mit Auszeichnungen behängt zu werden, sondern um Kunst zu produzieren. Das tut sie in diesem Fall mit dem Gitarristen William Mackenzie und einem Programm, das die Musik mit perfekter Kabarettkunst bis in die kleinsten Satzphrasierungen verbindet. „Das Beste“ heißt nicht umsonst der Abend.

Lach- und Schießgesellschaft,
Ursulastr. 9, bis Fr., 20 Uhr, 20, erm. 12 Euro,
Karten unter Tel.: 39 19 97

 

Neue Dichter lieben lernen

Liederabend, kennt man ja. Pianist Moritz Eggert und Bariton Peter Schöne aber haben begriffen, dass alles eine Frage des Programms ist. „Dichterliebe – Neue Dichter lieben“ heißt ihres. So ist Robert Schumanns „Dichterliebe“ nur Ausgangspunkt für eine Expedition in die Neuzeit. Die führt über die Zwischenstation Heinrich Heine zu Franz Xaver Kroetz oder Albert Ostermeier. Deren Texte hat Eggert vertont – und setzt dem Kunstlied so einen Herzschrittmacher ein.

Kulturzentrum Messestadt, Erika-Cremer-Str. 8 III Og.,
Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 10, erm. 7 Euro,
Karten unter Tel.: 17 95 90 60

 

Volksnah - Tobias Öller

"Chateau Rouge oder Das Scheitern der Revolution“ – wie erzählt man von unserer Zeit. Natürlich nicht in der Draufsicht, weiß der Miesbacher Kabarettist Tobias Öller, sondern indem man sich hineinbegibt in das, was man von oben so Volk nennt. Deswegen stellt er in seinem Programm ein Figurenarsenal vor, in dem der Freibier Fredi schwankt, Helmut Wimbauer wegen einer Kunstausstellung vor Gericht sitzt und der Faschingsprinz eine Aschermittwochsdepression hat.

Schlachthof, Zenettistraße 9,
Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 12 Euro,
Tel.: 72 01 82 64, www.im-schlachthof-muenchen.de

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