Deutsche Bahn plant neue Nachtverbindung ab München

Ein ICE soll von Hamburg nach München unterwegs sein. Ein schwedisches Unternehmen will demnächst von Schweden nach Österreich fahren – und könnte in München halten.
| Lukas Schauer
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Ab Dezember 2021 soll es einen Nachtzug von Wien über München nach Paris geben.
Ab Dezember 2021 soll es einen Nachtzug von Wien über München nach Paris geben. © dpa/Peter Kneffel

<strong>München</strong> - Nachtzug-Fans können sich freuen, zumindest ein bisschen: Vorbehaltlich des Verlaufs der Corona-Pandemie ist in diesem Sommer die Einführung eines neuen ICE-Zugpaars über Nacht auf der Strecke Hamburg - Hannover - Fulda - Würzburg - München geplant. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor.

Neuer Nacht-ICE Hamburg - München

Mit der neuen Nachtzugverbindung, die aber nach wie vor keine eigenen Schlaf- oder Liegewagen haben wird, "bietet die DB AG dann auf allen Hauptstrecken zwischen den großen Metropolen in Deutschland ein Fahrtenangebot über Nacht", schreibt die Bundesregierung.

Und auch auf einer weiteren Langstrecke will die Bahn weiter nachts präsent sein – hier allerdings nicht mit eigenen Zügen, sondern in Verbindung mit der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) und der Nationalen Gesellschaft der französischen Eisenbahnen (SNCF). So soll es ab Dezember 2021 einen neuen Nachtzug von Wien über München nach Paris geben.

Schon bald über Nacht von Schweden nach Österreich?

Auch das Über-Nacht-Angebot Zürich - Köln - Amsterdam ist geplant, dieses führt aber nicht über München. Laut Bundesregierung plant das schwedische Unternehmen Snälltåget zudem einen regelmäßigen Nachtzug zwischen Schweden, Dänemark und Deutschland auf der Route Stockholm - Kopenhagen - Berlin ab dem Sommer 2021 sowie Nachtzüge von Schweden nach Österreich ab der Wintersaison 2021/22. Hier wäre ein Halt in München durchaus denkbar.

An dem generellen Aus für eigene Schlaf- oder Liegewagen hält die Bahn aber fest. Der Konzern verfügt "über keine Schlafwagen mehr und plant auch nicht, neue Schlafwagen zu kaufen oder zu leasen",  heißt es in der Antwort weiter.

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