Der kälteste Monat seit 40 Jahren: München ist echt winterfit

Es ist der kälteste Dezember seit mehr als 40 Jahren – doch der Münchner genießt die weiße Pracht. Kein Zweifel, die Olympischen Winterspiele 2018 können kommen. Wir freuen uns schon!
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Gregor Feindt Unterwegs mit dem Glühwein-Bike - auch eine Art, sich aufzuwärmen

MÜNCHEN - Es ist der kälteste Dezember seit mehr als 40 Jahren – doch der Münchner genießt die weiße Pracht. Kein Zweifel, die Olympischen Winterspiele 2018 können kommen. Wir freuen uns schon!

Über mangelnden Schnee können sich die Münchner heuer nicht beschweren. Selbst die Frauenkirche hat derzeit weiße Hauben, die Bäume sind gepudert und der Schnee versprüht in den Straßen und Gassen seinen zauberhaften Winter-Charme. Die ganze Stadt – ein Wintermärchen.

Mal ehrlich, wer hätte das noch vor einem Monat gedacht? Ging der November doch mit seiner Rekord-Wärme noch in die Wettergeschichte ein. Zur Erinnernung: Vor vier Wochen hockte der Münchner im T-Shirt in der Sonne bei knapp 20 Grad. An Glühwein war nicht zu denken. Es herrschten Frühlingsgefühle statt Vorweihnachtstimmung.

Und so wie der Herbst Rekorde brach, macht es ihm der Dezember nun nach: „Wir haben den kältesten Dezember seit über 40 Jahren“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst wetter.net. Das letzte Mal war ein Dezember im Jahr 1969 so kalt. Aktuell ist der Dezember fast 3,5 Grad kälter als im langjährigen Mittel und die nächsten Tage sollen diesen Schnitt weiter nach unten drücken. Keine Frage: Der Winter macht ernst und stimmt ganz München schon jetzt auf die Olympischen Spiele ein.

Denn die Temperaturen gehen in den nächsten Tagen wieder kräftig nach unten. Dazu gibt es vor allem am Donnerstag und Montag jede Menge Schnee. „Wir erwarten an beiden Tagen jeweils bis zu 20 Zentimeter Neuschnee“ sagt Wetter-Experte Dominik Jung. Die Temperaturen bleiben hochwinterlich und verlassen den Bibber-Bereich nicht mehr. So gibt es auch am Tag Frost bis minus 9 Grad. Nachts geht’s runter auf bis zu minus 20 Grad, über Schnee sogar minus 25 Grad. Sibirien lässt also grüßen.

Der neueste Langfristtrend von Wetter.net sieht weiter einen sehr kalten und schneereichen Winter auf uns zukommen. Bereits vor Wochen warnten die Meteorologen davor. Jetzt hamma ihn. Selbst ein Jahrhundertwinter scheint nicht mehr ausgeschlossen.

Der Wunsch nach einer weißer Weihnacht - er kann weiter geträumt werden. Und von Tag zu Tag wird er immer wahrscheinlicher.

Natalie Dertinger

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