Das sagt Transavia zu dem Vorfall am Flughafen

Eine Mitarbeiterin von Transavia verweigert einer Familie den Zugang zum Flugzeug, weil nicht alle vier Familienmitglieder beim Check-In in der Reihe standen. Jetzt hat sich die Fluglinie zu dem Vorfall geäußert.
| Lukas Schauer
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Transavia bedauert den Vorfall und möchte der Familie den Preis erstatten.
Transavia Transavia bedauert den Vorfall und möchte der Familie den Preis erstatten.

München - Nach dem Ausschluss einer Familie von einem Ferienflug nach Palma de Mallorca hat sich jetzt die Fluglinie Transavia selber zu Wort gemeldet. Wie berichtet, hatte eine Mitarbeiterin am Check-In dem Mann der Familie mit Ausschluss vom Flug gedroht, weil dieser sich alleine angestellt hatte und seine schwangere Frau und seine beiden Kinder auf einer Bank warteten.

Transavia war am Donnerstag für die AZ nicht zu erreichen, nun hat sich das Unternehmen schriftlich gemeldet. Die Fluggesellschaft bestätigt, dass:

"die betreffende Familie auf dem gestrigen Flug nach Mallorca nicht befördert wurde. Grundsätzlich behält sich Transavia vor, verhaltensauffällige Passagiere von der Beförderung auszuschließen. Gemäß der Richtlinien bei Transavia, müssen alle einzucheckenden Personen am Schalter zugegen sein. Hierbei kam es zwischen der Check-in Agentin und dem Familienvater offenbar zu einem Missverständnis in Bezug auf die Anwesenheit der restlichen Familie, und einer daraus resultierenden Auseinandersetzung am Check-in. Wir bedauern diese Entwicklung und die daraus entstandenen Unannehmlichkeiten sehr und möchten der Familie als Zeichen unseres Entgegenkommens die Kosten für den Flug von München nach Palma vollständig zurückerstatten. Wir werden diesen Vorfall selbstverständlich vollständig mit dem betreffenden Dienstleister aufarbeiten."

Externer Dienstleister am Boden zuständig

Der Dienstleister, der für die Abfertigung am Boden zuständig ist, ist die AHS. Die Abkürzung steht für Aiviation Handlinge Services, die Firma bietet an 130 Standorten die Abfertigung von Passagieren. In München setzten mehrere Fluglinien auf die Firma, unter anderem auch Transavia.

Familie Gözalan ist im Übrigen heute morgen mit einer anderen Fluggesellschaft nach Palma geflogen, ihr Hotel hat ihnen kulanterweise die Reservierung erhalten. Johannes Sevket Gözalan hat angekündigt, rechtliche Schritte einzuleiten.

Familie Gözalan am Münchner Flughafen, kurz nachdem ihnen der Flug verweigert wurde. Foto: privat

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