"Kinder sollen ohne Angst ankommen": Erste Schulstraße startet im Münchner Osten

Von Montag bis Freitag ist die Forellenstraße im Münchner Osten eine halbe Stunde für Autos gesperrt. Das soll für Kinder den Weg zur Schule sicherer machen.
AZ |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
26  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Die Stadt will Schulwege für Kinder sicherer machen.
Die Stadt will Schulwege für Kinder sicherer machen. © IMAGO/Michael Gstettenbauer

Münchens Schüler sicherer sein: Die erste Schulstraße der Stadt geht an den Start. Vor der Grundschule an der Forellenstraße (Trudering-Riem) werden die Brachsenstraße und der nördliche Teil der Forellenstraße bis zur Einmündung zum Böcklerweg von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 8 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen müssen, können in eigens dafür ausgewiesenen Bringzonen in der Damaschkestraße halten. Die Schulkinder können von dort selbstständig und sicher zur Schule gehen.

An der Grundschule an der Forellenstraße hat die Stadt die erste Schulstraße geschaffen.
An der Grundschule an der Forellenstraße hat die Stadt die erste Schulstraße geschaffen. © Mobilitätsreferat/LHM

Anwohner dürfen auch während der halben Stunde auf ihren Privatgrund fahren. Schulbusse, Einsatz- und Rettungsfahrzeuge, die Straßenreinigung sowie die Müllabfuhr sind von der Regelung ausgenommen und dürfen den gesperrten Bereich jederzeit befahren.

Dieter Reiter: "Ohne Angst und sicher ankommen"

Oberbürgermeister Dieter Reiter: "Der Schulweg ist für viele Kinder der erste Schritt in die Selbstständigkeit – und er sollte vor allem eines sein: sicher. Mit der ersten Schulstraße in München schaffen wir vor der Grundschule an der Forellenstraße einen geschützten Raum, in dem Kinder ohne Angst und sicher ankommen können. “

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
26 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
  • tutnixzursache am 24.02.2026 07:27 Uhr / Bewertung:

    aber Hauptsache Kampfradler mit ihren Kindersärgen dürfen weiterhin rücksichtslos bis vor die Schule fahren

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • doket am 24.02.2026 07:41 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von tutnixzursache

    Ich weiß schon, das Wort Radfahrer triggert Sie, aber gehen Sie doch mal um 20 vor Acht zu irgendeiner Grundschule und erkundigen Sie sich dort ob sich irgendjemand durch Lastenräder oder Kinderanhänger gestört oder gar gefährdet fühlt.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • tutnixzursache am 24.02.2026 10:43 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von doket

    das Problem sind halt doch nicht nur Autofahrer (die zu recht hier ausgebremst werden) sondern eben auch Lastenrad-Muttis, die genauso rücksichtslos über Gehwege und durch Kindergruppen fahren. Wenn man es sehen will, dann sieht man auch das.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.