So belohnt die Stadt den Gebrauch von Mehrwegverpackungen

Wer unterwegs isst und trinkt, produziert viel Müll. Es sei denn, man nimmt seinen eigenen Becher oder Schale mit. Die Stadt belohnt so ein Verhalten jetzt. Was man dafür braucht und was man bekommt, erklärt die AZ. 
von  Christina Hertel
Den Kaffee muss man schon lange nicht mehr im Pappbecher kaufen. Es gibt Mehrwegbecher aus Plastik als Alternative.
Den Kaffee muss man schon lange nicht mehr im Pappbecher kaufen. Es gibt Mehrwegbecher aus Plastik als Alternative. © imago

Das Mittagessen auf die Hand oder der Kaffee zum Mitnehmen kann schnell ziemlich viel Müll verursachen. Das Referat für Klima- und Umweltschutz setzt nun einen Anreiz, dass die Münchner Mehrwegverpackungen statt Pappbecher und Plastikschalen verwenden. Man kann sich damit zum Beispiel Sportkurse oder eine Fahrt auf den Rathausturm verdienen.

Was man braucht: die Klima-Taler-App

Wie das genau geht? Zuerst muss man die Klima-Taler-App herunterladen. Diese belohnt Verhalten, das CO₂ einspart. Bis jetzt zahlte es sich zum Beispiel aus, sich klimafreundlich fortzubewegen und sparsam mit Wasser umzugehen. Seit Kurzem lohnt es sich auch, Mehrwegverpackungen zu verwenden. Alle Betriebe, die mitmachen, sind in der App sichtbar.

Das Klimareferat ruft Münchner Gastronomen und Unternehmen dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen und auch Klimataler zu vergeben. Wer Interesse hat, kann sich an das Klimareferat wenden per E-Mail an circular-economy.rku@ muenchen.de. Weitere Infos unter rethink-muenchen.de/klimataler.

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