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Riesiger Andrang beim Bürgerfest: Erster Abschnitt der Tram-Westtangente feierlich eröffnet

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit geht am Samstag, 28. Februar, der erste Abschnitt der Tram-Westtangente in den regulären Betrieb. Diesen Anlass feiert die MVG bei strahlendem Sonnenschein mit einem Bürgerfest.
André Wagner |
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v.l.: Martin Schöneseiffen (Projektleiter Tram-Westtangente SWM), Mobilitätsreferent Georg Dunkel, MVG-Chef Ingo Wortmann, 2. Bürgermeister Dominik Krause, 3. Bürgermeisterin Verena Dietl, BA-Vorsitzender Josef Mögele und Alex Indra (Leitung Großprojekte Mobilität SWM) vor der geschmückten Tram 14.
v.l.: Martin Schöneseiffen (Projektleiter Tram-Westtangente SWM), Mobilitätsreferent Georg Dunkel, MVG-Chef Ingo Wortmann, 2. Bürgermeister Dominik Krause, 3. Bürgermeisterin Verena Dietl, BA-Vorsitzender Josef Mögele und Alex Indra (Leitung Großprojekte Mobilität SWM) vor der geschmückten Tram 14. © Astrid Schmidhuber

Mit dem offiziellen Spatenstich haben im Juni 2024 die Bauarbeiten der Tram-Westtangente in München begonnen. Knapp zwei Jahre später ging am Samstag, 28. Februar 2026, der erste Abschnitt regulär in Betrieb. Dieser verläuft auf der Strecke in der Fürstenrieder Straße zwischen der Agnes-Bernauer-Straße und der Ammerseestraße und verbindet künftig den Gondrellplatz mit dem Pasinger Bahnhof.

Die feierliche Eröffnung bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen wurde von Bürgermeister Dominik Krause und Bürgermeisterin Verena Dietl gemeinsam mit  MVG-Chef Ingo Wortmann und dem Münchner Mobilitätsreferenten Georg Dunkel vorgenommen. Nach der Jungfernfahrt um 10.50 Uhr startete gegen 11.30 Uhr der normale Fahrgastbetrieb auf der neuen Linie 14.

"Investitionen in unsere Infrastruktur sind wichtig, damit München eine moderne Stadt bleibt"

Die Westtangente ist nicht unumstritten, entsprechend froh ist man von Seiten der Stadt, dass nun der erste Abschnitt mit der neuen Tramlinie 14 in Betrieb gehen konnte. "Die Tram-Westtangente ist eines der größten und wichtigsten Infrastrukturprojekte Münchens der letzten Jahre. Sie schließt eine Lücke in unserem stark aufs Stadtzentrum ausgerichteten Liniennetz. Ich bin froh, dass unsere Stadt nach fast einem Jahrzehnt Pause den Ausbau seines Trambahnnetzes wieder aufgenommen hat und wir heute nach nur 22 Monaten die Eröffnung des ersten Bauabschnitts feiern dürfen", so Münchens Zweiter Bürgermeister Dominik Krause (Grüne).

2. Bürgermeister Dominik Krause,  Mobilitätsreferent Georg Dunkel, MVG-Chef Ingo Wortmann,  Alex Indra (Leitung Großprojekte Mobilität SWM und 3. Bürgermeisterin Verena Dietl bei der Jungfernfahrt der neuen Linie 14.
2. Bürgermeister Dominik Krause, Mobilitätsreferent Georg Dunkel, MVG-Chef Ingo Wortmann, Alex Indra (Leitung Großprojekte Mobilität SWM und 3. Bürgermeisterin Verena Dietl bei der Jungfernfahrt der neuen Linie 14. © Astrid Schmidhuber

"Die Bauarbeiten waren eine Belastung für Anwohner und Gewerbe. Investitionen in unsere Infrastruktur sind jedoch wichtig, damit München eine moderne Stadt bleibt, die nicht nur von der Substanz lebt, sondern auch immer wieder Neues schafft. Ich bin sicher, die Freude über die neue Tram wird bald den Ärger über die Bauarbeiten vergessen machen", so Krause weiter.

MVG-Chef bedankt sich bei Anwohnern für die Geduld

Auch MVG-Chef Ingo Wortmann fand bei der Eröffnung dankende und lobende Worte: "Ich möchte mich bei allen Anwohnern und Gewerbetreibenden entlang der Strecke der Tram-Westtangente für ihre Geduld bedanken. Ein Projekt dieser Komplexität und Größe lässt sich nicht im Stillen umsetzen, die Arbeiten sind mit Einschränkungen für viele Menschen verbunden. Wir haben viele Gespräche geführt und ein gutes Miteinander etabliert."

Münchens Dritte Bürgermeisterin Bürgermeisterin Verena Dietl sprach noch einmal über den Nutzen und die Wichtigkeit der Westtangente und hebt die Vorteile der neuen Tramlinie 14 hervor: "Mit der neuen Tram geht für viele Laimerinnen und Laimer ein großer Wunsch in Erfüllung. Sie ist ein attraktives Verkehrsmittel, das zugleich auch noch über eine große Kapazität verfügt und viele Menschen transportieren kann. Wir haben also nicht nur Gleise gelegt. Wir haben ein Versprechen eingelöst – an alle, die so wie ich im Westen dieser Stadt leben, arbeiten und unterwegs sind. Die neue Tram 14 ist barrierefrei, verlässlich, leise und sauber. Und sie verändert das Gesicht der Straße: Mit Rasengleis und neuen Bäumen wird aus einer der lautesten Achsen Laims ein Stück Stadt, in dem man sich wieder gerne aufhält."

Die neue Linie 14 fährt nun vom Gondrellplatz bis zum Pasinger Bahnhof.
Die neue Linie 14 fährt nun vom Gondrellplatz bis zum Pasinger Bahnhof. © MVG

Künftig wird die Strecke, vom Gondrellplatz kommend über den neuen Abschnitt nach Pasing Bahnhof, tagsüber im 10-Minuten-Takt, abends ab 22 Uhr und in den frühen Morgenstunden alle 20 Minuten bedient.

Erster Westtangenten-Abschnitt geht in Betrieb – MVG lud zum Bürgerfest ein

Diese wichtige Etappe beim Bau der Tram-Westtangente feierte die MVG zusammen mit Hunderten von Münchnern und Münchnerinnen mit einem Bürgerfest am Laimer Anger.

Zur Feier des Tages lud die MVG zum Bürgerfest am Laimer Anger ein.
Zur Feier des Tages lud die MVG zum Bürgerfest am Laimer Anger ein. © Astrid Schmidhuber

Die vollständige Strecke der Westtangente vom Romanplatz bis zur Aidenbachstraße soll bis Ende 2028 schrittweise in Betrieb genommen werden.

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  • wj am 02.03.2026 19:50 Uhr / Bewertung:

    Behauptung D.Krause „Lükenschluß“ : Es gibt mit den Busverbindungen 51, 151, 53, 56 und 63 bereits Tangentialverbindungen im Münchner Westen.
    Hier wird mit dem Geld der Bürger sehr großzügig umgegangen.
    Bei den veranschlagten 490 Mio€ Baukosten fehlen die Kosten:
    Umbau Romanplatz, Umbau Haltestelle Aidenbachstr., Neubau Autobahnbrücken, Tramunterführung Laim Bhf.,Einpreisung Zerstörte Infrastruktur.
    Dazu kommen die Kosten für 13 Fahrzeuge ( 4Mio€ / Stk.) ~ 52Mio€, dafür könnten mehr als 70 Elektrogelenkbusse gekauft werden.
    Um die Baukosten ins Verhältnis zu setzen: Dafür könnte man die Busfahrer Linie 51 und 151 Jahrzehnte lang bezahlen.
    Inzwischen sind durch die Bauverzögerungen zusätzliche Kosten entstanden.

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  • Gelegenheitsleserin am 01.03.2026 20:13 Uhr / Bewertung:

    @Newi83
    "In Wien gibt es ja auch keine U-Bahn."

    ??? Ich kenne 5 Linien.

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  • Schwabing am 01.03.2026 16:41 Uhr / Bewertung:

    Leise!!!! Da sieht man, wie idiologisch Rot-Grün ist. Ich wohne sogar eine Häuserreihe von der völlig unnötigen Tram 12 Verlängerung entfernt. Ein Heulen, Pfeifen und Rumpeln den ganzen Tag, da kann ich den Anwohner nur viel Spaß wünschen. Vor 30 Jahren hieß es bei meinen Praktikum bei den Stadtwerken, dass die Trams teuer, unflexible und wartungsintensiv sind und durch Busse ersetzt werden sollten. Aber rot-grüne Idiologie setzt sich über alles hinweg letztendlich zu Lasten des Steuerzahlers.

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