"Kinder sollen ohne Angst ankommen": Erste Schulstraße startet im Münchner Osten

Von Montag bis Freitag ist die Forellenstraße im Münchner Osten eine halbe Stunde für Autos gesperrt. Das soll für Kinder den Weg zur Schule sicherer machen.
von   AZ
Die Stadt will Schulwege für Kinder sicherer machen.
Die Stadt will Schulwege für Kinder sicherer machen. © IMAGO/Michael Gstettenbauer

Münchens Schüler sicherer sein: Die erste Schulstraße der Stadt geht an den Start. Vor der Grundschule an der Forellenstraße (Trudering-Riem) werden die Brachsenstraße und der nördliche Teil der Forellenstraße bis zur Einmündung zum Böcklerweg von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 8 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen müssen, können in eigens dafür ausgewiesenen Bringzonen in der Damaschkestraße halten. Die Schulkinder können von dort selbstständig und sicher zur Schule gehen.

An der Grundschule an der Forellenstraße hat die Stadt die erste Schulstraße geschaffen.
An der Grundschule an der Forellenstraße hat die Stadt die erste Schulstraße geschaffen. © Mobilitätsreferat/LHM

Anwohner dürfen auch während der halben Stunde auf ihren Privatgrund fahren. Schulbusse, Einsatz- und Rettungsfahrzeuge, die Straßenreinigung sowie die Müllabfuhr sind von der Regelung ausgenommen und dürfen den gesperrten Bereich jederzeit befahren.

Dieter Reiter: "Ohne Angst und sicher ankommen"

Oberbürgermeister Dieter Reiter: "Der Schulweg ist für viele Kinder der erste Schritt in die Selbstständigkeit – und er sollte vor allem eines sein: sicher. Mit der ersten Schulstraße in München schaffen wir vor der Grundschule an der Forellenstraße einen geschützten Raum, in dem Kinder ohne Angst und sicher ankommen können. “

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