Für über fünf Millionen Euro: Stadt München modernisiert Freisportanlage

Zwar sind die Münchner Kassen alles andere als prall gefüllt, dennoch investiert die Stadt weiter in die Modernisierung vorhandener Sportanlagen. Eine Geldspritze dafür gibt es vom Bund.
André Wagner |
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Die Freisportanlage in Pasing soll bis 2029 modernisiert werden.
Die Freisportanlage in Pasing soll bis 2029 modernisiert werden. © Screenshot: Google Maps

Mit der internationalen Olympia-Bewerbung vor der Brust, will sich die Stadt München, trotz klammer Kassen, nicht lumpen lassen, weiter in den Breitensport in München zu investieren.

Wie das Referat für Bildung und Sport am Mittwoch bekanntgab, sollen an der städtischen Freisportanlage Aubinger Straße 12 in Pasing dringend erforderliche Maßnahmen umgesetzt werden. Die Projektkosten sollen sich dabei auf eine Gesamtsumme von 5,5 Millionen Euro belaufen. 

Bund fördert Modernisierung mit bis zu 550.000 Euro

Durch eine Bundesförderung, die aus dem Programm "Sanierung kommunaler Sportstätten" stammt, sinkt die finanzielle Beteiligung der Stadt voraussichtlich um bis zu 550.000 Euro.

"Sport gehört zur Lebensqualität unserer Stadt. Gerade in finanziell herausfordernden Zeiten ist es deshalb wichtig, die richtigen Prioritäten zu setzen. Wir investieren weiter in unsere Sportanlagen und sorgen dafür, dass die Münchner*innen auch künftig gute Bedingungen für Bewegung, Vereinsleben und Breitensport vorfinden", so Sportbürgermeisterin Verena Dietl.

Mit den Finanzspritzen von Stadt und Bund soll der rötliche Ascheplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden. Zudem soll der Hockeykunstrasenplatz erneuert werden.

Sportplätze sollen sportfachlich und technisch modernisiert werden

Des Weiteren sollen die vorhandenen Sportplätze unter anderem mit Toren, Spielerkabinen, automatischer Beregnungsanlage, Flutlichtanlage und Ballfangzäunen sportfachlich und technisch modernisiert werden.

Sollte es erforderlich sein, werden bestehende Anlagen zurückgebaut, Altlasten und möglicherweise bei den Arbeiten entdeckte Kampfmittel sollen beseitigt werden. Das Projekt soll bis zum Jahr 2029 umgesetzt werden.

"Mit der Modernisierung sichern wir den Sportbetrieb an der Aubinger Straße langfristig und verbessern die Bedingungen für die Sportler*innen vor Ort deutlich. Auch wenn wir derzeit stark priorisieren müssen, entsteht hier ein zeitgemäßes und verlässliches Angebot für den Breitensport", erklärt der frisch als Referent für Bildung und Sport wiedergewählte Florian Kraus, in dessen Referat die erfolgreiche Münchner Olympia-Bewerbung ausgearbeitet wurde.

Bund unterstützt insgesamt vier Münchner Sanierungsprojekte

Von der Modernisierung in der Aubinger Straße profitieren in erster Linie die auf der Anlage beheimateten Fußball- und Hockeyvereine TSG Pasing und FC Azadi. Es ist allerdings nicht das einzige Projekt in München, das vom Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" finanziell unterstützt wird.

Neben den Freisportanlagen in der Aubinger Straße sollen noch die Sanierungen der Kunstrasenplätze an der Lerchenauer Straße, der Bezirkssportanlage an der Bert-Brecht-Allee und die Sanierung und Erweiterung des Sportparks des MTV 1879 mit insgesamt rund 3,6 Millionen Euro gefördert werden.

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