Clubs und Bars an Allerheiligen: Party nur bis 2 Uhr

Überall in Deutschland und auf der ganzen Welt wird an diesem Donnerstag Halloween gefeiert – in Bayern aber ist die Party um 2.00 Uhr vorbei.
| dpa / az
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München – „Längste Nacht der Münchner Clubs“ dauert nur bis 2.00 Uhr Der Grund: Das Tanzverbot in der Nacht auf den Feiertag Allerheiligen. Denn vor den sogenannten „Stillen Tagen“, zu denen neben Allerheiligen auch Aschermittwoch, Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag, der Volkstrauertag, Buß- und Bettag und der Totensonntag gehören, darf nach 2.00 Uhr nicht mehr getanzt werden. Und das ist schon ein Fortschritt. Bis 2012 galt das Tanzverbot bereits ab Mitternacht.

Die Regelung, die in Bayern strenger ist als in den meisten anderen Bundesländern, betrifft auch die „Längste Nacht der Münchner Clubs“, die an diesem Donnerstag in 17 Clubs in der bayerischen Landeshauptstadt stattfindet. Denn auch für die „Längste Nacht“ gilt: Um 2.00 Uhr ist Schluss.

Den Club zumachen muss der Veranstalter zwar nicht, erklärt Nico Blümner von der Isarszene München, die die Clubnacht ins Leben gerufen hat. „Er muss nur sicherstellen, dass nicht getanzt wird.“

Einige der 17 Clubs wollen um 2.00 Uhr schließen, sagt Blümner, andere schalten um – von „Hau-drauf-Partymusik“ auf Lounge-Musik.

 

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