Citypartner: "Click & Collect" in München beinahe wirkungslos

"Click & Collect" kommt in München nicht wie erhofft an. Überbrückungshilfen für den Handel müssten deshalb schnell ausbezahlt werden.
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Recht leer: Die Münchner Fußgängerzone.
imago/Ralph Peters 2 Recht leer: Die Münchner Fußgängerzone.
Wolfgang Fischer von Citypartner.
AZ-Archiv 2 Wolfgang Fischer von Citypartner.

München - Das neue Kaufprinzip "Click & Collect" sorgt in der Münchner Innenstadt nicht wie erhofft für mehr Kundschaft im Handel. Zu dieser Zwischenbilanz eine Woche nach Einführung kommt der Einzelhandelsverband Citypartner München.

Maßgebend dafür sieht er die zuletzt gemessene Passantenfrequenz in der Neuhauser Straße. Zwischen 11. und 16. Januar lag die Zahl der Passanten dort meistens unter dem Vergleichswert der Vorwoche. Nur am Mittwoch trumpfte die erste "Click & Collect"-Woche hinsichtlich Passantenfrequenz.

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Insgesamt, so Citypartner, lag die Passantenfrequenz zwischen 10 und 20 Uhr um 11,4 Prozent unter dem Wert der Vorwoche sowie um 90 Prozent unter dem Vorjahreswert. Statt Kaufanreizen zeige sich der Einfluss des zuletzt schlechten Winterwetters.

Das Fazit: Weil das Angebot offenbar nur eine Ergänzung darstelle, das insbesondere von Stammkunden genutzt werde, müssten angekündigte Hilfsprogramme verbessert und "schnellstmöglichst ausbezahlt werden", so Wolfgang Fischer, Geschäftsführer von Citypartner. Sonst drohten irreparable Schäden für die Attraktivität der Innenstädte.

Wolfgang Fischer von Citypartner.
Wolfgang Fischer von Citypartner. © AZ-Archiv
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