Cinemaxx sagt den Münchner Kinos den Preiskampf an

Die Münchner Kinos kämpfen in Zeiten von Streamingdiensten um jeden Kunden. Ein Kino geht nun einen gewagten Schritt und ruft die Eintrittspreisschlacht aus.
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Jeder Film zum gleichen Preis - ob das lange gut geht?
Patrizia Anderl Jeder Film zum gleichen Preis - ob das lange gut geht?

München - Das Kinojahr scheint in München unter einem schlechten Stern zu stehen. Anfang 2019 wurde bekannt, dass im Gabriel Kino nach 113 Jahren wahrscheinlich im Sommer der letzte Streifen über die Leinwand flimmern wird. Ein echter Schock für alle Kinofans. Die Begründung der Betreiber: In Zeiten von Netflix und Co, gehen zu wenige Leute ins Kino. 

Schwierige Zeiten also für die Branche. Ein Kino stemmt sich nun gegen den Trend und hat dazu den Preiskampf ausgerufen: Das Cinemaxx am Isartor. Seit Ende Februar gilt in München der Dumpingpreis, der wieder mehr Kinobesucher in die flauschigen Sessel locken soll. Egal, wann und welcher Film, das Cinemaxx verlangt ab sofort nur 5,99 Euro dafür. Gelungener Coup oder verzweifeltes Aufbäumen? Das werden die Besucherzahlen zeigen.

Jeder Film zum gleichen Preis - ob das lange gut geht?
Jeder Film zum gleichen Preis - ob das lange gut geht? © Patrizia Anderl

Schnäppchenpreis nun auch in München

Zum Vergleich: Bei der Konkurrenz kostet der Eintritt für einen 2D-Film 6,90 Euro (Matthäser), 10,50 Euro (Leopold) oder sogar 18 Euro (Gloria Filmpalast). Ein echter Schnäppchenpreis also, den das Cinemaxx nach anderen Städten in Deutschland nun auch in München aufruft. Wie lange die Aktion geht, ist nicht bekannt.

Lesen Sie auch: Das große Münchner Kinosterben - ein historischer Blick

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