Check-In per Gesichtserkennung: Test am Flughafen München

Noch in diesem Jahr möchte die Lufthansa eine neue Technologie am Münchner Flughafen testen: Das Einchecken per Gesichtserkennung.
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Gesichtserkennung bei der Passkontrolle gibt es bereits an deutschen Flughäfen – auch in München.
Federico Gambarini/dpa Gesichtserkennung bei der Passkontrolle gibt es bereits an deutschen Flughäfen – auch in München.

München - Die Lufthansa plant, die Abfertigung ihrer Fluggäste künftig mithilfe von biometrischer Software zur Gesichtserkennung durchzuführen. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

Die Methode soll schon am Schalter, bei der Gepäckaufgabe und den Sicherheitskontrollen genutzt werden und den Boardingpass ersetzen. Das Ziel: Schnellere und effizientere Abläufe am Flughafen. München ist der erste deutsche Standort, an dem noch in diesem Jahr die Testphase beginnen soll. Erst danach entscheidet sich, ob die Technologie auch an anderen Flughäfen in Deutschland eingeführt werden soll.

Passagiere haben weiterhin die Wahl

Passagiere können sich freiwillig dafür registrieren und können weiterhin entscheiden, ob sie per Gesichtserkennung einchecken wollen oder nicht.

Am Münchner Flughafen gibt es bereits ein biometrisches Verfahren – und zwar bei der Passkontrolle. Doch hier gibt es einen großen Unterschied. Denn während die ermittelten Daten bei der Passkontrolle bei staatlichen Organisationen liegen, würden die Daten beim biometrischen Check-In bei einem privaten Unternehmen landen. Vor allem deshalb gibt es Bedenken in Sachen Datenschutz.

Lesen Sie auch: Transrapid am Münchner Flughafen wird offiziell geprüft

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