Candidstraße überschwemmt
Freitag früh platzt eine Hauptwasserleitung und überschwemmt die Candidstraße. Weil das Leck unter einer Laterne war, musste diese gefällt werden. Und am Mittleren Ring staute es sich.
München - Eines steht fest – nach dieser Überschwemmung ist ein Frühlingsputz in der Candidstraße die nächste Zeit überflüssig. Eine Hauptwasserleitung war amFreitagmorgen geplatzt. Fast fünf Stunden sprudelte das kühle Nass ungehindert an die Oberfläche. Gar nicht so leicht war es in der Früh für manchen Anwohner der Candidstraße trockenen Fußes in die Arbeit zu kommen. Auf Höhe der Hausnummer 3 sprudelte ab 4.18 Uhr das Wasser aus dem Fußund Radlweg heraus.
Die Berufsfeuerwehr rückte mit 20 Mann und sieben Fahrzeugen an. Da das Wasser auf einer Länge von rund 15 Metern sprudelte und sich in einem gewaltigen Sturzbach in die Candidstraße ergoss, hatten die Helfer zunächst Mühe, die Bruchstelle zu finden. Ausgerechnet unter einem Laternenmast war eine 400 Millimeter starke Hauptleitung geborsten. Weil die Gefahr bestand, dass sich unter dem Mast ein Hohlraum bildet, der ohne Wassernachschub einsackt, konnten die Stadtwerke die Leitung nicht schließen.
Erst musste die Feuerwehr den Mast umlegen. Erst um9.45 Uhr konnte die Leitung geschlossen werden. Bis dahin verschwanden zehntausende Liter Trinkwasser gluckernd in der Kanalisation. Die Candidstraße war fünf Stunden für den Verkehr gesperrt. Die Autos stauten sich am Ring zurück bis zur Donnersbergerbrücke.
Die Buslinie 54 wurde umgeleitet. Die Ursache für den Leitungsschaden ist unklar. „Seit zwei Wochen ist der Boden frostfrei“, erklärt Christian Miehling, Sprecher der Stadtwerke. Die Candidstraße bleibt übers Wochenende für den Verkehr gesperrt. Durch die Wassermassen hat sich der Untergrund gesenkt. Die Grube muss mit Kies aufgefüllt, eine neue Ashaltdecke aufgetragen werden.
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