Auf offener Straße: Zweikampf mit skurrilen Waffen mitten in München

Mit solchen Tatwaffen hat es die Münchner Polizei auch eher selten zu tun. Am Donnerstagvormittag, gegen 10 Uhr, kamen sich in der Goethestraße zwei Männer ins Gehege.
Dabei handelte es sich um einen 32-jährigen Bulgaren und einen 27-Jährigen aus Eritrea, beide ohne festen Wohnsitz in Deutschland und wegen Drogendelikten bereits polizeibekannt.
Zweikampf mit Buttermesser und Crackpfeife
Im Verlauf der Streitigkeit auf offener Straße zog der Bulgare ein Buttermesser und attackierte damit den 27-Jährigen. Der wiederum setzte sich mit einer Crackpfeife zur Wehr und verletzte damit seinen Angreifer leicht am Auge und an der Wange.
Ein aufmerksamer Zeuge ging schließlich dazwischen, trennte die beiden Kontrahenten und nahm das Buttermesser vorerst an sich, bevor er anschließend die Polizei alarmierte.
Richter klärt nun die Haftfrage
Die war dann auch flugs vor Ort, nahm die beiden Streithansel vorläufig fest und stellte die ungewöhnlichen Tatwaffen sicher.
Nach den polizeilichen Maßnahmen, bei denen sich weder der Bulgare noch der Eritreer kooperativ zeigte, wurden die beiden in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Am Freitag werden sie einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Haftfrage klärt. Beide haben nun eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung am Hals.