Bundespräsident in München: Frank-Walter Steinmeiers Antrittsbesuch

Erste Etappe von Frank-Walter Steinmeiers Antrittsreise durch ganz Deutschland ist München. Hier warnt er vor den Folgen von Gleichgültigkeit und demokratischer Feigheit.
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11 Uhr, Landtag: Ein Ständchen für das deutsche Staatsoberhaupt: Schüler begrüßen Frank-Walter Steinmeier musikalisch im Maximilianeum.
dpa 7 11 Uhr, Landtag: Ein Ständchen für das deutsche Staatsoberhaupt: Schüler begrüßen Frank-Walter Steinmeier musikalisch im Maximilianeum.
12 Uhr, Lichthof LMU: Frank-Walter Steinmeier legt am Denkmal für die Geschwister Scholl einen Kranz nieder.
dpa 7 12 Uhr, Lichthof LMU: Frank-Walter Steinmeier legt am Denkmal für die Geschwister Scholl einen Kranz nieder.
12:30 Uhr, große Aula LMU: Der frühere SPD-Außenminister kommt zu einer Podiumsdiskussion mit Studenten.
dpa 7 12:30 Uhr, große Aula LMU: Der frühere SPD-Außenminister kommt zu einer Podiumsdiskussion mit Studenten.
15 Uhr, Deutsches Museum: Frank-Walter Steinmeier und der Museumsdirektor vom Deutschen Museum, Wolfgang Heckl, besichtigen die Exposition über den deutschen Zukunftspreis.
dpa 7 15 Uhr, Deutsches Museum: Frank-Walter Steinmeier und der Museumsdirektor vom Deutschen Museum, Wolfgang Heckl, besichtigen die Exposition über den deutschen Zukunftspreis.
15:30 Uhr, Deutsches Museum: Na, wer findet den Bundespräsidenten? Frank-Walter Steinmeier sitzt inmitten von zahlreichen Schülern – und hat offensichtlich Spaß dabei.
dpa 7 15:30 Uhr, Deutsches Museum: Na, wer findet den Bundespräsidenten? Frank-Walter Steinmeier sitzt inmitten von zahlreichen Schülern – und hat offensichtlich Spaß dabei.
16:45 Uhr, Empfang bei IBM: Elke Büdenbender (l.) und Frank-Walter Steinmeier werden von der IBM-Deutschland-Chefin Martina Koederitz (r.) in der Firmenzentrale begrüßt.
dpa 7 16:45 Uhr, Empfang bei IBM: Elke Büdenbender (l.) und Frank-Walter Steinmeier werden von der IBM-Deutschland-Chefin Martina Koederitz (r.) in der Firmenzentrale begrüßt.
17 Uhr, Rundgang bei IBM: Das Präsidenten-Paar bestaunt einen Roboter am Konzernsitz in der Hollerithstraße.
dpa 7 17 Uhr, Rundgang bei IBM: Das Präsidenten-Paar bestaunt einen Roboter am Konzernsitz in der Hollerithstraße.

Erste Etappe von Frank-Walter Steinmeiers Antrittsreise durch ganz Deutschland ist München. Hier warnt er vor den Folgen von Gleichgültigkeit und demokratischer Feigheit.

München - Ohne mehr bürgerliches Engagement und persönliche Verantwortung sieht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Demokratie in Deutschland auf Dauer in Gefahr. "Man kann nicht einfach zuversichtlich sein, optimistisch, dass es schon gut gehen wird", sagte er bei seinem Antrittsbesuch in München.

Es müsse deutlich werden, dass Demokratie weder eine Selbstverständlichkeit noch vom Himmel gefallen sei, "sondern dass sie des Engagements der Bürger bedarf". Steinmeiers zweitägiger Besuch in Bayern ist die erste Etappe seiner "Deutschlandreise" in alle 16 Bundesländer – begleitet wird er dabei von seiner Frau Elke Büdenbender.

"Demokratie die Staatsform der Mutigen"

"Demokratie ist die Staatsform der Mutigen", sagte Steinmeier bei seiner Rede vor Studenten der Ludwig-Maximilian-Universität. Notwendig seien deshalb "Mut zum Widerspruch, Mut zuzuhören, Mut zum Kompromiss". Zuvor hatte Steinmeier die Gedenkstätte der Widerstandsgruppe der Weißen Rose gewürdigt.

"Demokratie verträgt keine Gleichgültigkeit, sagte er in Erinnerung an die Geschwister Scholl, die 1943 von den Nazis hingerichtet worden waren. Universitäten und Wissenschaftler rief Steinmeier dazu auf, "Populisten und Vereinfachern" entgegenzutreten. Zum Glück müssten mutige Demokraten heutzutage in Deutschland keine Märtyrer mehr sein.

Steinmeier "spricht Bayern aus der Seele"

Am Morgen waren Steinmeier und seine Frau von Ministerpräsident Horst Seehofer begrüßt worden. "Grüß Gott im Freistaat Bayern, wir freuen uns", sagte der CSU-Chef und betonte: "Herr Steinmeier, Sie haben in Ihrer Antrittsrede mehr Mut zur Demokratie angemahnt, damit sprechen Sie uns Bayern aus der Seele."

Steinmeier und seine Frau sind bis Donnerstag in Bayern zu Gast. Etwas mehr als einen Monat nach seiner Vereidigung ist der Besuch der Auftakt zur obligatorischen Antrittsreise durch ganz Deutschland.

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