Bundespolizisten attackiert: Wiederholungstäter vor dem Haftrichter

Binnen einer Woche beschäftigt der 40-Jährige die Bundespolizei gleich zweimal und greift dabei sowohl die Beamten als auch einen Sicherheitsmann an.
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Die Bundespolizei ermittelt wegen des tätlichen Angriffs, Widerstands, Hausfriedensbruchs und des Verdachts der Körperverletzung. (Symbolbild)
Die Bundespolizei ermittelt wegen des tätlichen Angriffs, Widerstands, Hausfriedensbruchs und des Verdachts der Körperverletzung. (Symbolbild)

Gewalttätig, betrunken und unter Drogen: Ein 40-jähriger Mann ist der Bundespolizei zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit aufgefallen. Jetzt ordnete die Staatsanwaltschaft München I eine Blutentnahme an und sorgte dafür, dass er am Mittwoch (20. Mai) dem Haftrichter vorgestellt wird.

Die Bundespolizei ermittelt wegen des tätlichen Angriffs, Widerstands, Hausfriedensbruchs und des Verdachts der Körperverletzung. Der in Deutschland wohnsitzlose Slowene verstieß den Angaben zufolge bereits mehrfach gegen ein bestehendes Hausverbot, am Dienstag widersetzte sich der Mann den Maßnahmen der Bundespolizei und griff Beamte tätlich an.

40-Jähriger versucht, zwei Beamten Kopfstöße zu versetzen

Gegen 13.40 Uhr hatte die Bahnhofsmission die Bundespolizei darüber informiert, dass sich  der 40-Jährige trotz des Hausverbots in ihren Räumen aufhalte. Als eine Streife eintraf, rauchte der Mann und kam dann nicht der Aufforderung nach, das Rauchen einzustellen.

Auch mit den weiteren polizeilichen Maßnahmen war er augenscheinlich nicht einverstanden, er leistete "erheblichen Widerstand und versuchte zudem, einen Beamten mit einem Kopfstoß anzugreifen".

Wohnsitzloser betrunken und unter Drogen

Daraufhin sei er gefesselt und mit zur Dienststelle genommen worden, so die Bundespolizei. Hierbei habe er erneut versucht, einem Bundespolizisten einen Kopfstoß zu versetzen. Eine Beamtin verletzte sich demnach  bei den Maßnahmen leicht, blieb aber dienstfähig.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem renitenten Angreifer einen Wert von 0,86 Promille. Ein Drogen-Schnelltest fiel positiv aus. Die Bundespolizei setzte sich bereits am 14. Mai mit dem 40-Jährigen auseinander, weil er in der Bahnhofsmission einen 37-jährigen Sicherheitsmitarbeiter ins Gesicht geschlagen haben soll, nachdem dieser den Slowenen – wegen des Hausverbots – den Räumlichkeiten verwiesen hatte.

Nach kurzer Flucht wurde er von Bundespolizisten in der Nähe der Bahnhofsmission gestellt. Auch hier widersetzte er sich seiner Festnahme und versuchte, die Beamten anzugreifen. 

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