Bund verscherbelt 753 Wohnungen in München

Beim sozialen Wohnungsbau in München hakt es. Für die Gründe hagelt es nun von der Linken Kritik.
| Christina Hertel
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In München ein knappes Gut: bezahlbarer Wohnraum. (Symbolbild)
In München ein knappes Gut: bezahlbarer Wohnraum. (Symbolbild) © Matthias Balk/dpa

München - Mehr als 40.000 Anträge für eine Sozialwohnung erwartet die Stadt bis Ende des Jahres. Längst nicht alle bekommen eine Wohnung. 

Die Stadt ging in der Vergangenheit leer aus

Umso schlimmer, dass in der Vergangenheit ausgerechnet der Bund seine Wohnungen nicht an die Stadt, sondern an private Investoren verkaufte. So sieht das die Bundestagsabgeordnete Nicole Gohlke von der Linken. 

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die die Liegenschaften des Bundes verwaltet, verkaufte seit 2005 in München 753 Mieteinheiten. So geht es aus der Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die der AZ exklusiv vorliegt. Allerdings ging davon keine einzige an die Stadt, so teilt es das Kommunalreferat nun mit. Aus Gohlkes Sicht ist das fatal: "Auf dem freien Markt steigen die Mieten viel schneller." Gleichzeitig hat der Bund nur 17 neue Wohneinheiten in München geschaffen. 

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Der Bestand an Bundeswohnungen ist also laut der Linken um 30 Prozent gesunken. Von der BImA gekauft hat die Stadt seit 2005 vier ehemalige Kasernen mit einer Gesamtfläche von 107.000 Hektar. 8.800 Wohnungen entstehen dort.

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