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Bub (13) tot in Münchner Hotelzimmer entdeckt: Polizei nennt neue Details

Schrecklicher Fund in München. In einem Hotelzimmer nahe dem Hauptbahnhof wird eine Kinderleiche entdeckt. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.
von  André Wagner, Ralph Hub, Hüseyin Ince
Im Hotel Eden Wolff am Münchner Hauptbahnhof wurde in einem Zimmer die Leiche eines Kindes entdeckt. (Archivbild)
Im Hotel Eden Wolff am Münchner Hauptbahnhof wurde in einem Zimmer die Leiche eines Kindes entdeckt. (Archivbild) © Hüseyin Ince

Entsetzliche Entdeckung in einem Münchner Hotel am Hauptbahnhof. Am Mittwochmorgen gegen 9.40 Uhr fand ein Angestellter des Eden Hotel Wolff in der Arnulfstraße in einem Zimmer die Leiche eines 13-jährigen Buben. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.

Toter Bub in Hotelzimmer: Polizei geht von Tötungsdelikt aus

Neben dem toten Kind lag die schwer verletzte Mutter (37), sie wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Bei ihr handelt es sich um eine Ukrainerin mit festem Wohnsitz in Deutschland, allerdings nicht in München.

Zur Art ihrer Verletzung macht die Polizei derzeit noch keine Angaben. Nach AZ-Informationen könnte es sich um einen erweiterten Suizidversuch gehandelt haben. Das Tatmotiv ist momentan noch unklar. Der Leichnam des 13-Jährigen wird am Mittwoch in der Rechtsmedizin obduziert. Von einem Vater beziehungsweise Ehemann ist der Polizei nichts bekannt.

Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Aufnahmen der Überwachungskameras des Hotels wurden von der Polizei ausgewertet.
 
Der Hotelangestellte, der die beiden gefunden hatte, wurde von Mitarbeitern des Kriseninterventionsdienstes (KID) betreut.


Anmerkung der Redaktion: In der Regel berichtet die AZ nicht über Selbsttötungen – es sei denn, die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Suizidgedanken sind häufig eine Folge psychischer Erkrankungen. Letztere können mit professioneller Hilfe gelindert und geheilt werden. Wer Hilfe sucht, auch als Angehöriger, findet sie bei der Telefonseelsorge: 0800–111 0 111 und 0800–111 0 222. Die Berater sind rund um die Uhr erreichbar, jeder Anruf ist kostenlos.

In einer ersten Meldung hieß es, das Kind sei zwölf Jahre alt. Die Altersangabe wurde nun nach weiteren Informationen der Polizei korrigiert.

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