Brunchen in München: Vom Luxus-Frühstück bis zum günstigen Geheimtipp
Wenn die Tage kürzer werden und es draußen zeitweise ungemütlich wird, ist es eine gute Idee, die Ausgehaktivitäten auf die erste Tageshälfte zu verlagern. Gut, dass zurzeit viele Restaurants in der Stadt in die Brunchsaison starten und mit unterschiedlichsten Angeboten locken.
Ob mit Blick über die Dächer Münchens, mit exotischen Spezialitäten oder bodenständig im Wirtshaus: Die Stadt bietet für jeden Geschmack und Geldbeutel das passende Angebot. Die AZ stellt Ihnen verschiedene Adressen vor, an denen sich genussvolle Herbstvormittage verbringen lassen und wo sich ein ausgiebiger Start in den Tag besonders lohnt.
Fitzroy – australischer Brunch mit Blick über München
Ein spektakulärer Blick über die Stadt und ein außergewöhnliches Küchenkonzept – im Fitzroy im Werksviertel kommen gleich zwei Zutaten für einen besonderen Brunch zusammen. Einmal im Monat wird hier "Brunch the Australian Way" serviert. Auf den Tisch kommen frisch gebackene Brotsorten, Bananenbrot und Croissants, dazu Granola, Kokos-Chia-Pudding, griechischer Joghurt und frische Salate. Auch wechselnde kreative Gerichte des Küchenchefs gehören dazu. Kaffee aus der Siebträgermaschine, Smoothies, Säfte, Prosecco sowie Espresso-Martini und Passionsfrucht-Martini sind im Preis inbegriffen.
Atelierstraße 22, nächster Termin am 22. November, 89 Euro pro Person
Spatenhaus – der Brunch kommt an den Tisch
Wer sich beim Brunch lieber bedienen lässt, statt sich am Buffet anzustellen, ist im Spatenhaus an der Oper richtig. Hier werden die Speisen direkt an den Tisch gebracht und können nach Belieben nachbestellt werden. Bis 15 Uhr bleibt Zeit für das sehr ausgiebige Sonntagsfrühstück. Auf der Karte stehen sowohl Brunchklassiker wie Eggs Benedict als auch deftige Wirtshausgerichte wie ein zarter Putenbraten oder Schnitzel. Alkoholfreie Getränke und Kaffee sowie ein Glas Crémant sind im Preis enthalten.
Residenzstraße 12, sonntags 11 bis 15 Uhr, 79 Euro pro Person

Mangostin – asiatische Küche zum Sonntagsbrunch
Wer am Sonntag lieber asiatisch als bayerisch frühstückt, kann im Mangostin in Thalkirchen einkehren. Das Restaurant ist für seine Asia- und Crossover-Küche bekannt. Für den Brunch stehen zahlreiche Gerichte zur Auswahl. Eine Live-Cooking-Station sorgt zusätzlich für frisch zubereitete Speisen. Damit bietet sich das Mangostin für alle an, die beim Sonntagsessen gerne exotische Aromen entdecken.
Maria-Einsiedel-Straße 2, sonntags 11 bis 15 Uhr, 94 Euro pro Person
Bravo Grande – italienischer Frühstart
Am Wochenende beginnt der Tag im Bravo Grande mit italienisch-inspirierten Frühstücksgerichten. Je nach Bedarf können die Gerichte frei auf der Karte ausgewählt werden. Wer es klein halten möchte, bekommt ein Cornetto bereits für drei Euro. Für einen ausgedehnten Vormittag stehen etwa Eggs Benedict mit Brioche, Spinat, pochiertem Ei, Pancetta und Sauce Hollandaise für 17,50 Euro auf der Karte. Auch marinierter Thunfisch mit Crostini, Avocadocreme, Knoblauch und Zitrone (18,50 Euro) gehört zum Angebot. Für einen ungewöhnlichen Start in den Tag sorgt die "Colazione Negro" – schwarzer Kaffee mit einem Schuss Wodka.
Friedrichstraße 27, Sa und So 10 bis 14 Uhr, à la carte

Preistipp: Keko Brunch
Besonders vielfältig, von Börek bis Menemen, lässt es sich im Keko brunchen. Das seit Jahrzehnten etablierte türkische Restaurant punktet auch in der Früh mit seinen landestypischen Spezialitäten. Für einzelne Gerichte muss man sich nicht entscheiden – im Keko wird ein reichhaltiges "All You Can Eat"-Buffet aufgetischt.
Mariahilfstraße 24, Sa, So und Feiertage 10 bis 14 Uhr, 25,90 Euro pro Person

Preistipp: Bambusgarten Pflanzen Kölle
Für 29 Euro brunchen und dazu eine Flasche Prosecco bekommen – das klingt nach einem Angebot für alle, die gerne ausgiebig essen. Im Bambusgarten bei Pflanzen-Kölle in Untermenzing gibt es neben Frühstücksklassikern auch ein asiatisches Curry-Buffet. Ab 11.30 Uhr kommt eine Live-Station mit Spanferkel dazu. Wer unterschiedliche Küchenrichtungen auf dem Teller haben möchte, findet hier eine ungewöhnliche Kombination zu einem sehr fairen Preis.
Goteboldstraße 9, So 10 bis 14 Uhr, 29 Euro pro Person
Preistipp: Bellevue di Monaco
Fünf Speisen für 15 Euro: Das Angebot im Bellevue di Monaco ist besonders für alle interessant, die beim Brunch auf den Preis achten möchten. Statt eines teuren Komplettpakets können Gäste mehrere Gerichte auswählen und sich so ihr Essen zusammenstellen. Damit bleibt der Besuch überschaubar im Preis. Auf der Frühstückskarte stehen etwa ein lila Bircher Müsli mit Wildheidelbeeren, Leinsamen, Tahini-Dattelcreme und Bananen oder "Sabich", ein Fladenbrot gefüllt mit gebackener Aubergine, Ei, Hummus, Tomate und Mango-Relish.
Müllerstraße 2, Sa 10 bis 16 Uhr, 15 Euro für fünf Speisen

Preistipp: Ayinger in der Au
Auch ein ausgiebiges Wirtshausfrühstück muss nicht teuer sein. Im Ayinger in der Au können Gäste ihren Brunch à la carte zusammenstellen. Besonders interessant ist das "Dreierlei Wirtshausfrühstück" für 32 Euro. Dabei lassen sich zwei Gerichte von der umfangreichen Brunchkarte auswählen. Dazu bekommt man dann noch einen Bergbauernjoghurt mit Granola und Früchten. Auf dieser Brunchkarte steht zum Beispiel der "Griabige Goran", ein Semmelknödel mit Ofengemüse, Salat und Ei, der regulär 17,90 Euro kostet. Oder der feurige Ferdi (16,90 Euro), ein "vegetarisches Alpen-Shakshuka", sprich ein pikantes Tomaten-Paprikaragout, in dem Eier pochiert werden.
Mariahilfplatz 4, samstags und sonntags 11 bis 15 Uhr, à la carte
