Britische Mutante: Neue Fälle nach Corona-Ausbruch bei Stadtsparkasse

21 Mitarbeiter der Stadtsparkasse München haben sich mit dem Coronavirus infiziert - sechs von ihnen dabei mit der B1.1.7-Mutante. Im privaten Umfeld gibt es weitere Ansteckungen.
| Lukas Schauer
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Die Zentrale der Stadtsparkasse München. Bei sechs infizierten Mitarbeitern besteht der Verdacht auf die britische Corona-Mutation.
Die Zentrale der Stadtsparkasse München. Bei sechs infizierten Mitarbeitern besteht der Verdacht auf die britische Corona-Mutation. © imago images / Rüdiger Wölk

München - Corona-Ausbruch bei der Stadtsparkasse München: Im einem Callcenter der Bank sind 15 Mitarbeiter positiv getestet worden, bei sechs von ihnen ergab die Screening-PCR den Verdacht auf die britische Virusvariante (B.1.1.7).  Das bestätigt das Gesundheitsreferat (GSR) der AZ auf Nachfrage. Zuerst hatte die  die "SZ" berichtet.

Corona-Ausbruch bei Stadtsparkasse München

Eine endgültige Bestätigung der Virusvariante durch Genomsequenzierung steht noch aus. Insgesamt haben sich sogar 21 Personen dort infiziert, sechs Mitarbeiter sind aber außerhalb Münchens wohnhaft und fallen daher nicht in den Zuständigkeitsbereich des GSR. 

Bemerkenswert: Mittlerweile haben sich weitere Personen im Umfeld der Sparkassen-Mitarbeiter infiziert. "Im privaten Umfeld der Münchner Mitarbeiter sind inzwischen 18 Personen infiziert und positiv getestet, 13 davon mit Verdacht auf die britische Variante", so eine Sprecherin zur AZ.

Britische Corona-Mutante nachgewiesen

Den ersten Nachweis über die britische Mutante erhielt das GSR am 9. Februar. "Das Callcenter wurde sofort am 10. Februar geschlossen, alle notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Ausbruchs wurden eingeleitet und die Kontaktpersonen im beruflichen wie privaten Umfeld sofort ermittelt sowie unter Quarantäne gestellt", so die Sprecherin weiter.

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Wie das Virus in den Betrieb kam, ist noch nicht klar, Schnelltests hätten keine weiteren Infektionen bei den verbliebenen Mitarbeitern ergeben. Die Stadtsparkasse habe ihre Sicherheitsmaßnahmen zudem selber noch einmal intensiviert, so ein Sprecher in der "SZ".

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