Brand in Münchner Nobelvorort – über 100 Feuerwehrleute im Einsatz

Mehrere Feuerwehren aus dem Landkreis München sind zu einem Großeinsatz in Grünwald angerückt. Das Feuer war im Keller eines Einfamilienhauses ausgebrochen. Rund 110 Feuerwehrleute waren im Einsatz. 
Ralph Hub |
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Die Rauchwolke ist im Umkreis des Brandorts in der Ricarda-Huch-Straße weit zu sehen. (Symbolbild)
Die Rauchwolke ist im Umkreis des Brandorts in der Ricarda-Huch-Straße weit zu sehen. (Symbolbild) © Jens Büttner/dpa

Ein Kellerbrand in einem Einfamilienhaus in Grünwald im Landkreis München hat am Montagvormittag einen Großeinsatz der Feuerwehren und des Rettungsdienstes ausgelöst. Zwei Personen wurden leicht verletzt.

Rund 110 Einsatzkräfte vor Ort

Zunächst wurden die Feuerwehren aus Grünwald und Pullach zu dem Brand alarmiert. Aufgrund der starken Rauchentwicklung sowie des hohen Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe. Insgesamt waren nach Angaben einer Sprecherin der Kreisbrandinspektion 110 Feuerwehrleute an den Löscharbeiten beteiligt. Der Bereich um den Einsatzort wurde weiträumig gesperrt. Für die Lageerkundung kam auch eine Drohne der Feuerwehr zum Einsatz.

Bevölkerung wird aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen

Für die Brandbekämpfung im Gebäude kamen insgesamt zehn Atemschutztrupps zum Einsatz beziehungsweise standen bereit. Bei dem Brand kam es zu einer extrem starken Rauchentwicklung, die weit in der Umgebung zu sehen war. Zum Schutz der Bevölkerung wurden Warnmeldungen über das Modulare Warnsystem (MoWaS) sowie die Warn-Apps NINA und Katwarn veranlasst.

Feuerwehren über Stunden im Einsatz

Um 11:15 Uhr konnte der Leitstelle "Feuer aus – Nachlöscharbeiten" gemeldet werden. Im weiteren Einsatzverlauf löschten die Feuerwehrkräfte verbliebene Glutnester ab und brachten teilweise Brandgut ins Freie. Parallel wurde das Gebäude umfassend belüftet. Im Kellergeschoss war weiterhin eine erhöhte Wärmeentwicklung feststellbar.

Gebäude ist nach Brand unbewohnbar

Das betroffene Wohnhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Kriminalpolizei beziehungsweise der Brandfahndung übernommen. Zur Ursache des Brandes sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

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