Böhringer: Wieder Prozess-Pause

Der Prozess um den Tod der Parkhaus-Millionärin Charlotte Böhringer zieht sich hin. Die Verteidigung will prüfen, ob ein neuer Befangenheitsantrag gestellt wird.
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Der Prozess um Charlotte Böhringers Tod zieht sich hin.
ho Der Prozess um Charlotte Böhringers Tod zieht sich hin.

Der Prozess um den Tod der Parkhaus-Millionärin Charlotte Böhringer zieht sich hin. Die Verteidigung will prüfen, ob ein neuer Befangenheitsantrag gestellt wird.

MÜNCHEN Es geht nur schleppend voran: Im Prozess um den Mord an Parkhaus-Millionärin Charlotte Böhringer sollten am Montag Freunde der lebenslustigen Frau in den Zeugenstand. Doch dazu kam es nicht. Als Reaktion auf die jüngste Ablehnung eines Haftverschonungsantrages für seinen Mandanten Benedikt T., den Lieblingsneffen Böhringers, verlangte Anwalt Peter Witting eine Unterbrechung des Verfahrens. Er brauche Zeit zur Prüfung der Ablehnung.

Verteidiger erwägen neuen Befangenheitsantrag

Peter Witting zur AZ: „Die Kammer weigert sich, entlastende Ergebnisse der Beweisaufnahme zur Kenntnis zu nehmen. Außerdem wird nicht geprüft, ob Unberechtigte eine Spur im Fall Ursula Herrmann gesetzt haben.“ Witting und seine Kollegen prüfen nun auch, ob ein neuer Befangenheitsantrag gestellt wird. Das Schwurgericht unter Vorsitz von Manfred Götzl folgte seinem Wunsch und unterbrach die gestrige Sitzung bereits nach der ersten Zeugenaussage.

Entgegen der Meinung der Mordkommission sei die Vielzahl der Schläge auf die zum Teil bereits liegende Frau nicht unbedingt ein Zeichen für eine Beziehungstat, so Witting gestern vor Gericht. Ein Gutachter soll diese Meinung der Verteidigung wissenschaftlich untermauern. Der Prozess wird heute fortgesetzt.jot

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