BMW-Fahrer flüchtet vor Münchner Polizei und kracht gegen Ampel

Der 38-Jährige rammt mit seinem Auto ein Brückengeländer und eine Ampel. Er hat keine Fahrerlaubnis dafür aber eine mächtige Alkoholfahne. Im Krankenhaus rastet der Münchner dann aus. 
von  Ralph Hub
Die Polizei hat in München einen betrunkenen Raser aus dem Verkeher gezogen. (Symbolbild)
Die Polizei hat in München einen betrunkenen Raser aus dem Verkeher gezogen. (Symbolbild) © Lino Mirgeler

Einer Polizeistreife fiel in der Nacht auf Donnerstag ein BMW in der Aidenbachstraße auf, der stadtauswärts fuhr. Als die Beamten den Wagen überprüfen wollten, stoppte der Fahrer kurz und gab dann plötzlich Vollgas.

BMW-Fahrer will Verfolger abschütteln

Die Streifenbeamten nahmen die Verfolgung auf. Das 2er-BMW-Coupé raste mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit davon, so ein Polizeisprecher. Im Bereich der Heckenstaller- und der Passauerstraße krachte der BMW gegen eine Ampel und das Geländer einer Brücke. Der Fahrer, ein 38 Jahre alter Münchner, saß noch hinter dem Lenkrad, als die Polizei eintraf. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den leicht verletzten Mann. Dabei fiel auf, dass der 38-Jährige deutlich nach Alkohol roch. Der Fahrer wurde zur Blutentnahme in eine Klinik gebracht. Dort benahm sich der Münchner aggressiv und unkooperativ. Beamte überwältigten den 38-Jährigen und stellten ihn ruhig.

38-Jähriger muss in Klinik gefesselt werden

Im Rahmen der weiteren Überprüfung stellte sich zudem heraus, dass der 38-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Sein BMW war bei dem Unfall erheblich beschädigt worden und musste abgeschleppt werden. Der 38-Jährige wurde unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkohol und Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.