Bewusstloser Fahrer verursacht Unfallkette auf dem Mittleren Ring

Ein 70-jähriger Thüringer verliert auf dem Isarring in München am Steuer das Bewusstsein und löst eine Unfallkette mit zwei weiteren Fahrzeugen aus. Es kommt zu einem hohen Sachschaden.
Hüseyin Ince
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Erst behält ein erkrankter Fahrer aus Thüringen die Kontrolle, doch dann verliert er das Bewusstsein.
Erst behält ein erkrankter Fahrer aus Thüringen die Kontrolle, doch dann verliert er das Bewusstsein. © IMAGO/Lorenzo Filippucci

Am Dienstagnachmittag kurz vor 15 Uhr hat ein Mann aus Thüringen auf dem Mittleren Ring einen Unfall erlitten. Der 70-Jährige war mit einem Hyundai auf dem Isarring bei Schwabing-Freimann unterwegs. Er fuhr von der Schenkendorfstraße Richtung Richard Strauss-Straße.

Der Mann bekam plötzlich so große Bauchschmerzen, dass er zunächst auf Höhe der Amsterdamer Straße am rechten Fahrbahnrand hielt. Die Schmerzen hörten offenbar nicht auf. Der Thüringer verlor nun das Bewusstsein.

Der Mann wird bewusstlos, sein Auto fährt wieder los

Mutmaßlich drückte der Thüringer ohnmächtig auf das Gaspedal oder das Fahrzeug rollte selbstständig weiter. Zunächst stieß der Hyundai mit einem Fiat Kleintransporter zusammen, den ein 20-jähriger Münchner lenkte. Danach kollidierte sein Auto mit einem BMW einer 37-jährigen Fahrerin aus München.

Durch den Zusammenstoß wurde niemand verletzt. Andere Autofahrer alarmierten die Rettungskräfte sowie die Polizei. Der Rettungsdienst brachte den 70-Jährigen zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

Hoher Sachschaden, Mann nicht in Lebensgefahr

An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro. Der BMW sowie der Hyundai des Erkrankten waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Erkrankte ist laut Polizei nicht in Lebensgefahr und wird behandelt.

Während der Unfallaufnahme bildete sich auf dem Isarring erheblicher Rückstau, weil die Strecke kurzzeitig voll gesperrt werden musste. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt nun den Unfallhergang.

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  • Der wahre tscharlie am 15.07.2026 19:22 Uhr / Bewertung:

    Punkt 1....Gesundheitscheck für alle Verkehrsteilnehmer ab 50 Jahren.
    Punkt 2....Dieser Gesundheitscheck verhindert nicht plötzliche Erkrankungen. ABER ein Arzt kann eventuell auftretende Erkrankungen früher feststellen. Und dann macht es wieder Sinn.

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  • Hanswurst am 15.07.2026 16:45 Uhr / Bewertung:

    "Eine plötzliche Erkrankung in der Zukunft kann man beim Checkup nämlich nicht erkennen."

    kurz mal gegoogelt, was beim Checkup für LKW-Fahrer ab 50 gemacht wird:

    "Blutdruck- und Pulsmessung: Wichtig, um unkontrollierten Bluthochdruck als Schlaganfall- und Infarktrisiko auszuschließen."
    Dazu noch einen Sehtest.

    Bei LKW-Fahrern und dem damit verbundenen Gefahrenpotenzial stellt diesen Checkup keiner in Frage.

    Allerdings gibt es wohl keine Verbesserung der Verkehrssicherheit bei Ländern, die den verpflichtenden Checkup für PKW-Lenker haben.

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  • Sani Bonani am 15.07.2026 15:22 Uhr / Bewertung:

    Berufskraftfahrer müssen spätestens ab 50 und dann alle 5 Jahre zum Seh - und Gesundheitscheck. Warum können alle anderen praktisch fahren bis zum Ableben?

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