Bewegende Momente, wunderbare Menschen: Sigi Müller in Äthiopien

Der AZ-Fotograf war mit „Menschen für Menschen“ in Äthiopien, hat dort wunderbare Menschen kennengelernt und viel über ihre Nöte erfahren. Zurück in München hat er einige Helfer besucht.
| Sigi Müller
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Menschen für Menschen: Zur Schuleinweihung ist natürlich das ganze Dorf gekommen.
Sigi Müller 4 Menschen für Menschen: Zur Schuleinweihung ist natürlich das ganze Dorf gekommen.
Ein junges Mädchen mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht und ihrem Bruder auf dem Rücken.
Sigi Müller 4 Ein junges Mädchen mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht und ihrem Bruder auf dem Rücken.
Krisensitzung in München: Der stellvertretende Sitzungsvorstand Peter Renner zeigt auf der Karte die Brennpunkte.
Sigi Müller 4 Krisensitzung in München: Der stellvertretende Sitzungsvorstand Peter Renner zeigt auf der Karte die Brennpunkte.
Fröhliche Gesichter: Schuleinweihung in der Region Babile.
Sigi Müller 4 Fröhliche Gesichter: Schuleinweihung in der Region Babile.

München - Im Frühjahr war ich mit Melanie Koehler und Araba Pilic von „Menschen für Menschen“ in Äthiopien unterwegs und durfte einige Projekte in der Region Babile fotografieren. Ich war tief beeindruckt und berührt von der Arbeit der Organisation und der Arbeit der Menschen, mit denen ich unterwegs war.

Melanie, eine langjährige Mitarbeiterin, konnte unzählige spannende und rührende Geschichten erzählen. Eine fand ich besonders schön.

 

Autobahnen für Tiere, Menschen und Autos

 

Ein äthiopischer Mitarbeiter sagte: „Ich glaube ich weiß, wie in Deutschland die Autobahnen aussehen. Es gibt eine Spur für die Tiere, eine für die Menschen und eine für Autos. Man muss wissen, dass dort auf den Straßen alle gleichzeitig unterwegs sind.“

Für Araba und mich war es die erste Reise nach Äthiopien und wir waren beide ergriffen, von den Menschen dort, die sofort zur Straße liefen und uns zuwinkten, wenn sie die „Menschen für Menschen“-Jeeps erkannten, und uns mit den Worten „God bless you“ umarmten.

Jetzt wollte ich wieder einmal kurz im Büro in der Nähe vom Stiglmaierplatz vorbeischauen und Hallo sagen, die Mitarbeiter besuchen und mich auf einen Kaffee einladen. Als ich aus der U-Bahn aussteige und zum Büro laufe, regnet es. Das ist auch das Thema, über welches man sich bei der Organisation gerade sehr viele Gedanken macht. Nicht zu viel Regen ist das Problem, sondern zu wenig. Die Regenzeit ist in diesem Jahr sehr schwach ausgefallen und auf das Land kommt eine riesige Hungerkatastrophe zu.

Im Besprechungsraum findet gerade eine Sitzung statt und man macht sich ein Bild von der Lage in den Regionen. Es wird eine schwere Aufgabe werden und man wird Hilfe brauchen.

Nachdenklich gehe ich durch den Regen zurück zur U-Bahn...

In diesem Sinne eine schöne Woche,
Ihr Sigi Müller

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