Bewaffneter Tankstellen-Überfall in Giesing: Täter auf der Flucht

Maskierte Unbekannte raubten am Freitagabend eine Tankstelle in Giesing aus. Bislang konnten die Täter nicht gefasst werden, die Polizei bittet nun um Hinweise.
von  AZ
Die Frau wich dem Messer des Angreifers aus. (Symbolbild)
Die Frau wich dem Messer des Angreifers aus. (Symbolbild) © Lino Mirgeler/dpa

Dramatische Szenen haben sich am Freitag, den 3. Juli in den Abendstunden in Untergiesing abgespielt.  Gegen 21.50 Uhr betraten dort zwei bewaffnete Unbekannte den Verkaufsraum der freien Tankstelle an der Schönstraße. Sie waren maskiert. Neben der 57-jährigen Angestellten waren zu diesem Zeitpunkt auch mehrere Kunden im Laden. Wie die Polizei mitteilt, habe einer der Täter einen "schusswaffenähnlichen Gegenstand" genutzt, um die Angestellte zu zwingen, Bargeld rauszurücken. 

Mit Beute im niedrigen vierstelligen Bereich flüchteten die Täter dann zu Fuß. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand. Zahlreiche Polizeistreifen wurden sofort zum Tatort geschickt, die eingeleitete Fahndung blieb zunächst jedoch erfolglos. Im Einsatz waren neben Polizeibeamten auch Diensthundeführer und eine Drohne. 

Das Kommissariat 21 übernahm die weiteren Ermittlungen. Vorhandene Videoaufnahmen konnten am Tatort gesichert werden. 

Die beiden Täter wurden wie folgt beschrieben:

  • Männlich, jeweils ca. 185 cm groß, schlanke Statur, südeuropäisches Erscheinungsbild
  • beide trugen schwarze Jacken mit Kapuze, schwarze Sturmhauben und schwarze
    Einweghandschuhe
  • Einer der Täter trug eine schwarze Hose und schwarze Turnschuhe mit weißem Logo
    sowie eine schwarze Umhängetasche
  • Der zweite trug eine schwarze Jogginghose mit weißen Seitenstreifen und schwarze
    Turnschuhe

Zeugenaufruf

Wer hat am Freitag, 3. Juli, gegen 21:50 Uhr, im Bereich der Schönstraße, Sailerstraße und der näheren Umgebung in Untergiesing Wahrnehmungen gemacht, die
mit dem Raubüberfall in Zusammenhang stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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