Betrunkener Mann (27) uriniert in Regionalzug

Eine Beziehungstat, eine gebrochene Nase, eine Eskalation am Hirschgarten, Prügelattacken gegen den Falschen und ein urinierender Nigerianer: So lautet die Bilanz der Bundespolizei am Sonntag in München.
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In der Münchner S-Bahn kam es am Sonntag zu mehreren Zwischenfällen und Gewaltdelikten.
dpa In der Münchner S-Bahn kam es am Sonntag zu mehreren Zwischenfällen und Gewaltdelikten.

München - Zu mehreren Zwischenfällen kam es den gesamten Sonntag in den Münchner S-Bahnen und an den Bahnhöfen. In den meisten Fällen griff die Bundespolizei nach zu viel Alkoholkonsum ein.

Eskaliert ist eine Auseinandersetzung in der S2 Richtung Petershausen, als eine 22-jährige Schweizerin gegen einen 30-jährigen Kroaten handgreiflich wurde. Der Mann wehrte sich, daraufhin griff ein 30-Jähriger aus Dachau ein und attackierte den Mann. Mehrere Reisende kamen hinzu und schlugen ebenfalls auf den Kroaten ein. Sie dachten, er hätte die Schweizerin angegriffen.

Bei der 22-Jährigen wurde später ein Atemalkoholwert von 3,17 Promille festgestellt, der Angegriffene war ebenfalls angetrunken. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Bundespolizei ermittelt nun auf Grundlage von Zeugenaussagen und Videomaterial.

Nasenbeinbruch nach Handgemenge

In der S8 gerieten gegen fünf Uhr morgens zwei Gruppierungen aneinander: Sieben Personen wurden dabei handgreiflich. Ein 18-jähriger Kroate soll einem 23-Jährigen gegen den Kopf getreten haben, er wurde später in ein Krankenhaus gebracht. Die Menschenmenge zog weiter zum Isartorplatz, dort soll der Kroate einem anderen 23-Jährigen ebenfalls gegen den Kopf getreten haben. Das Opfer brach sich dabei die Nase.

Eine 17-jährige Kroatin schaltete sich ein, sie soll einem 24-Jährigen mit einer Glasflasche auf den Rücken geschlagen haben. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Etwa zur gleichen Zeit sollen sich fünf bis acht Personen in einer S1 Richtung Flughafen geschlagen haben. Die Bundespolizei wurde alarmierte, doch als sie am Tatort eintraf, war niemand mehr anzutreffen. Kameraauswertungen sollen Hinweise geben.

Nigerianer uriniert in Regionalzug

Weniger Beteiligte gab es bei einer Tat am Ostbahnhof, als eine 24-Jährige einen 27-Jährigen Mann aus Hagen gegen Mitternacht geohrfeigt haben soll. Die Bundespolizei konnte schnell aufklären, dass es sich um eine "Beziehungstat" handelte.

In einem Regionalexpress aus Passau ist Reisenden am Sonntagabend ein Nigerianer aufgefallen, der im Zug - aber außerhalb der Toilette - urinierte. Die Beobachter verständigten das Zugpersonal, ein anwesender Beamter der Landespolizei wollte den Mann zurechtweisen. Dieser wollte den Beamten daraufhin schlagen. Die Bundespolizei übernahm am Gleis, doch der 27-Jährige blieb hartnäckig. Auch er war alkoholisiert.

 

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