Betrunkener Biker knallt gegen einen Laster

Der Motorradfahrer hat auch keinen Führerschein. Er verletzt sich beim Unfall schwer.
| Hüseyin Ince
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Hier an der Luitpold- Ecke Elisenstraße krachte der Biker in den Lkw, als der links abbog.
Hier an der Luitpold- Ecke Elisenstraße krachte der Biker in den Lkw, als der links abbog. © Daniel von Loeper

München - In der Nacht von Freitag auf Samstag fuhr ein 37-jähriger Münchner Biker mit seinem Motorrad, einer Yamaha, in der Innenstadt umher. Und wenn er nicht mit einem Laster zusammengestoßen wäre, wäre er wohl auch weiterhin ohne Führerschein auf Münchens Straßen unterwegs.

Mehr als 2 Promille im Blut

Am Samstagmorgen hatte der Biker zusätzlich Alkohol im Blut. Und das nicht zu knapp. Die Polizei bat ihn zum Atemalkoholtest und das Gerät schlug kräftig an: Einer ersten Messung zufolge hatte der 37-Jährige mehr als 2 Promille im Blut - ein Wert, der bei vielen Menschen zu totalem Koordinationsverlust führen würde.

Möglicherweise hatte er diesen Kontrollverlust auch. Denn der Biker knallte in einen Lkw, an der T-Kreuzung Elisenstraße Ecke Luitpoldstraße, ganz in der Nähe des Alten Botanischen Gartens.

Um drei Uhr morgens knallte er gegen den Lkw

Der Lkw-Fahrer (53) war mit seinem Mercedes-Laster stadtauswärts auf der Elisenstraße unterwegs. Als er dann am Samstag gegen drei Uhr morgens links in die Luitpoldstraße abbog, hörte einen lauten Knall.

Der 53-Jährige stellte den Lkw ab, stieg aus und wollte sich ein eigenes Bild davon machen, was die Ursache für das Geräusch gewesen sein könnte. Als er nach hinten blickte, sah er den Motorradfahrer auf dem Boden. Der 53-Jährige griff nun zum Telefon und verständigte die Rettungskräfte.

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Der Biker erlitt zahlreiche Verletzungen

Die Sanitäter versorgten den Mann und machten ihn transportfähig. Die Polizei führte zwischendurch einen Atemalkoholtest durch. Im Krankenhaus dann eine erste Diagnose: Die Ärzte stellten Verletzungen fest, unter anderem eine sehr unangenehme. Das Schlüsselbein des Bikers ist gebrochen.

Wie der Unfall an sich passierte, ob irgendwer die Vorfahrt missachtete oder nicht, ist alles noch Ermittlungssache. Der Schaden hält sich zumindest in Grenzen: etwa 5.000 Euro.

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